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10.03.2004

11:30 Uhr

Virenabwehr auch Thema der CeBIT

Tägliche Bedrohung aus dem Netz

Wurmattacken und die Verbreitung von Computerviren lassen jeden PC-Nutzer erschrecken. Längst haben sich IT-Spezialisten der Abwehr angenommen. Sie entwickeln zunehmend Sicherheits-Software auch für den Privatbereich. Doch das größte Problem bleibt die Leichtsinnigkeit.

HB HAMBURG. Oftmals ist es eine einfache E-Mail, die mit einem dubiosen und meist privat klingenden Inhalt und der Aufforderung, den Anhang zu öffnen, weltweit die elektronischen Postfächer überquellen lassen. Auch in den vergangenen Wochen machten abermals E-Mail-Würmer, die vornehmlich Windows-Rechner befielen, auf sich aufmerksam.

Die Wurmattacken „Beagle“, „Netsky“ oder „Sober“ verschonten in den vergangenen Wochen kaum einen PC mit Zugang zum Internet. Dabei zeigt sich vor allem ein Trend: Wurmabwehr und Virenjagd haben sich längst von der Aufgabe für IT-Spezialisten und Systemadministratoren zum Problem für nahezu jeden Computernutzer entwickelt.

„Im Prinzip kratzt in jeder Minute etwas an der Tür“, beschreibt der Karlsruher Virenexperte Christoph Fischer die Bedrohung schon beim Surfen im weltweiten Datennetz. Dabei schleichen sich nicht nur E-Mails ein - Viren oder teure Dialerprogramme können sich auch beim Surfen heimlich Zugang zum System verschaffen. „Schädlinge gehören schon fast zur normalen Darmflora eines EDV-Systems“, schätzt Fischer die Verbreitung der lästigen Angreifer seit den neuesten Wurmattacken ein.

Lange zählte die Virusabwehr eher zu den Aufgaben von Systemadministratoren und Spezialisten in Unternehmen. „Jetzt ist es auch ganz klar ein Problem für die Allgemeinheit und den Endverbraucher“, sagt Denis Zenkin, Pressesprecher des Antivirensoftware-Herstellers Kaspersky. Die Programmierer reagieren darauf zum Beispiel mit einfacheren Benutzeroberflächen ihrer Schutz- Software. Damit soll auch ein PC-Nutzer ohne große Detailkenntnisse schnell die Gefahr erkennen und die richtige Abwehr konfigurieren können.

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