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26.03.2006

17:30 Uhr

Virtualisierung der IT-Infrastruktur

Die neue Freiheit im Rechnerraum

VonLars Reppesgaard

Das Stichwort Virtualisierung trifft den Nerv vieler IT-Verantwortlicher. Und weil das so ist, arbeitet die Schlagwortproduktion der IT-Ausrüster wie HP, Sun Microsystems, IBM, oder Fujitsu Siemens mit Volldampf. Heraus kommen schnittige Begriffe wie "Adaptive Enterprise", "Utility Computing", "On Demand" oder "Dynamic IT".

DÜSSELDORF. Dahinter stecken sehr ähnliche Konzepte: Es geht stets darum, die Infrastruktur in den Rechenzentren zu virtualisieren. Das solle die Komplexität der IT-Infrastrukturen verringern, den Nutzungsgrad von Server- und Speichersystemen erhöhen und die IT insgesamt wirtschaftlicher und flexibler machen.

Während früher eine Anwendung an einen festen Computer gebunden war, laufen nun die Programme dort, wo im Serverpark Rechenleistung frei ist. Damit lassen sich die Ressourcen eines Rechenzentrums flexibel zuweisen, verteilen und managen.

Und weil Virtualisierungssoftware wie die des Marktführers Vmware oder der Open-Source-Alternative Xen alle Eigenschaften einer Betriebsumgebung vollständig simuliert, können sogar verschiedene Betriebssysteme auf ein und derselben Maschine laufen. Die bessere Auslastung vorhandener Ressourcen spart Kosten und macht den Kauf neuer Rechner oft überflüssig. "Der Verkehr wird dichter, aber man muss eine Zeit lang keine neue Straße bauen", erklärt IBM-Virtualisierungsspezialist Thomas Harrer.

Die Rechenzentrumsprofis der IBM wollen mit der "Virtualization Engine" punkten. Sie trennt die logischen Schichten der Software von der physischen Hardware. Der Wildwuchs von Client-Server-Systemen sei unzeitgemäß. Systemarchitekt Harrer setzt auf Umdenken: "Meine Ressourcen betrachte ich als Pool, die IT folgt in ihrer Struktur als Werkzeug den Unternehmensprozessen."

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