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26.01.2005

12:20 Uhr

IT + Telekommunikation

Vodafone gibt Gas im UMTS-Geschäft

Der Mobilfunkbetreiber Vodafone D2 will im UMTS-Geschäft seine Konkurrenten 2005 weiter abhängen und bei den Kundenzahlen erneut glänzen.

Vodafone

Vodafone gibt im UMTS-Geschäft Gas (Symbolbild).

dpa DÜSSELDORF. Der Mobilfunkbetreiber Vodafone D2 will im UMTS-Geschäft seine Konkurrenten 2005 weiter abhängen und bei den Kundenzahlen erneut glänzen. Bis zum Jahresende werden mehr als eine Million Vodafone-Kunden ein UMTS-Handys haben, sagte der Deutschlandchef des britischen Mobilfunkriesen, Jürgen von Kuczkowski, am Mittwoch in Düsseldorf.

„Wir haben das Thema besetzt und die Lufthoheit erobert“. Den Start in den Massenmarkt, den Vodafone zum Weihnachtsgeschäft 2004 eingeläutet hatte, bezeichnete er als erfolgreich.

Im Vordergrund der neuen UMTS-Dienste stünden vor allem Mobile TV, Music Downloads sowie die Videotelefonie. „UMTS ist Wachstumstreiber und eine Erfolgsgeschichte des Mobilfunks“, betonte Kuczkowski. Mehr als 100 000 Kunden habe Vodafone in Deutschland für UMTS bereits gewonnen. Damit wurden die selbst gesteckten Ziele erreicht. Geholfen hat dabei allerdings auch eine aggressive Vermarktungsstrategie. Zwei UMTS-Handys zum Preis von 1 Euro beziehungsweise 49,90 Euro waren die Renner. Bei der Konkurrenz liegen die Gerätepreise zum Teil deutlich höher.

Trotz zunehmender Marksättigung sieht Kuczkowski immer noch gute Wachstumsmöglichkeiten auf dem deutschen Mobilfunkmarkt. Allerdings werden nach seinen Worten die Steigerungsraten in Zukunft nicht mehr zweistellig ausfallen. In diesem Jahr peilt Vodafone D2 einen weiteren Kundenzuwachs um 1,5 bis 2,0 Mill. an. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen 2,3 Mill. neue Vertrags- und Pre-Paid- Kunden gewonnen und damit den Teilnehmerbestand auf knapp 27 Mill. erhöht. Alleine im Schlussquartal kamen 840 000 Kunden hinzu.

Damit rückt Vodafone immer näher an den Marktführer T-Mobile heran, der an diesem Donnerstag die Kundenzahlen veröffentlichen wird. Ende September hatte der Abstand zwischen den beiden noch bei 1,3 Millionen Kunden gelegen. Bei T-Mobile dürften aber das harte Sparprogramm und deutliche Zurückfahren der Handy-Subventionen nicht ohne Auswirkungen auf das Neukundengeschäft geblieben sein.

Die gesamte Vodafone-Gruppe erhöhte bis zum Ende des dritten Quartals 2004/05 (31. März) die Kundenzahlen um 5,4 Mill. auf knapp 152 Millionen. Dabei nutzen inzwischen 28 Mill. Teilnehmer die Plattform Vodafone live! Neben Deutschland sind Italien (17 Millionen Kunden), Großbritannien (15,2 Mio), Japan (14,8 Mio) und Spanien (10,9 Mio) von den Kundenzahlen die bedeutendsten Länder für die Vodafone-Gruppe. dpa ls yynwd ra 261 445 Jan 05

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