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05.12.2013

09:32 Uhr

Vom Terminplaner bis zum Wiki

Wichtige Tools für das Teamwork in der Cloud

Termine finden, Daten teilen und zusammen an Texten herumdoktern: Mit der richtigen Groupware ist gemeinsames Arbeiten über das Internet kein Problem. Aber man sollte die Geschäftsbedingungen der Dienste kennen.

Gruppe sucht Groupware: Mit den richtigen Tools arbeiten Internetnutzer gemeinsam an Texten, Präsentationen, Grafiken und vielen anderen Projekten. LUZphoto / fotogloria

Gruppe sucht Groupware: Mit den richtigen Tools arbeiten Internetnutzer gemeinsam an Texten, Präsentationen, Grafiken und vielen anderen Projekten.

BerlinMit Social Media verbinden viele eher ein Freizeitvergnügen. Die gleiche Technik, über die Nutzer sonst Katzenbilder schicken und Partys planen, lässt sich aber auch beruflich nutzen: Mit den richtigen Tools arbeiten Internetnutzer gemeinsam an Texten, Präsentationen, Grafiken und vielen anderen Projekten. Solche Programme für die Online-Organisation nennt man auch Groupware.

Die Vorteile der Kooperation liegen auf der Hand: "Alle Gruppenmitglieder sind unabhängig von ihrem tatsächlichen Standort über den aktuellen Stand des Projekts informiert", erklärt Tobias Arns vom IT-Verband Bitkom. "Außerdem sind die meisten Online-Werkzeuge zur Zusammenarbeit auch für Smartphones und Tablet Computer erhältlich", erläutert der Social-Media-Experte. "Dadurch kann auch jederzeit von unterwegs gearbeitet werden."

Bekannte Groupware-Pakete, die in Unternehmen zum Einsatz kommen, sind zum Beispiel Microsoft Exchange oder Lotus Notes. Dazu gibt kostenlose Open-Source-Alternativen wie Kolab. Allerdings braucht es für diese Programme meistens einen Server und viel technisches Fachwissen, um sie richtig zum Laufen zu bringen. Einfacher fällt die Zusammenarbeit, wenn man mehrere frei verfügbare Online-Tools miteinander kombiniert.

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Ein nützlicher und sehr bekannter Dienst ist zum Beispiel Doodle, einer von vielen Online-Kalendern für gemeinsame Termine. Auf der Webseite können Nutzer eine Liste möglicher Termine anlegen und den Link an ihre Kollegen schicken, die dann darüber abstimmen.

Wichtig für die Zusammenarbeit im Netz ist auch der gemeinsame Zugriff auf Dokumente. Bei Cloud-Diensten wie Dropbox oder Box lassen sich Texte, Fotos oder Videos ablegen und anderen Nutzern zugänglich machen. Das Hin- und Herschicken per Mail entfällt.

Andere Plattformen wie Google Drive oder Microsofts Skydrive haben sogar eingebaute, abgespeckte Office-Anwendungen. Damit können Nutzer direkt im Browser gemeinsam Dokumente bearbeiten. Alle Änderungen sind sofort für die Kollegen sichtbar.

Ohne Kommunikation keine gute Organisation: Ein Chat-Programm wie ICQ oder Skype ist für die Zusammenarbeit unersetzlich. Beim Verbinden verschiedener Chat-Dienste helfen Multimessenger wie Miranda IM oder Pidgin.

Und kostenlose Videokonferenzen für große und kleine Teams gibt es zum Beispiel über Google Hangout.

Sehr nützlich sind auch elektronische To-Do-Listen, die fantasievolle Namen wie Producteev, Remberthemilk oder Wunderlist tragen.

Notiz-Anwendungen wie Padlet bieten eine virtuelle Tafel: Hier können mehrere Nutzer gleichzeitig Notizen, aber auch Videos und Bilder unterbringen.

Kommentare (1)

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greve

06.12.2013, 12:58 Uhr

Natürlich benötigt es technische Fachkenntnisse um Kolab selber zu installieren. Man kann es aber auch unter https://MyKolab.com direkt aus der Cloud nutzen, oder unter http://kolabsys.com mit professionellen Support beziehen wie andere Produkte auch.

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