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15.11.2012

13:15 Uhr

Webmail-Software

Open-Xchange peilt 200 Millionen Nutzer an

Webmail-Kunden von 1&1 oder Strato bekommen im nächsten Jahr ein neues Kommunikationsportal. Der Software-Entwickler Open Xchange will mit einer neuen Version mehr als doppelt so viele Nutzer erreichen wie bisher.

In zwei Jahren will Open-Xchange 200 Millionen Nutzer erreichen. Open-Xchange

In zwei Jahren will Open-Xchange 200 Millionen Nutzer erreichen.

BerlinDie von zahlreichen Online-Portalen eingesetzte Webmail-Software Open-Xchange (OX) will mit einer neuen Version mehr als doppelt so viele Nutzer erreichen wie bisher. „Jetzt haben wir nahezu 60 Millionen, in zwei Jahren wollen wir bei 200 Millionen sein“, sagte der Vorstandschef von Open-Xchange, Rafael Laguna, am Donnerstag.

Zu den neuen Kunden gehören auch Kabelfernsehbetreiber wie der US-Branchenführer Comcast. In Deutschland wird die Open-Source-Software unter anderem von Webmail-Anbietern wie 1&1, Strato, Host Europe oder NetCologne eingesetzt.

Diese sehen voraussichtlich Anfang kommenden Jahres eine neue Version der Plattform mit einer einheitlichen Oberfläche auf allen Geräten. Die OX App Suite sei ein „Desktop für das Webzeitalter“, sagte der Chef von Open-Xchange, Rafael Laguna, bei der Vorstellung des neuen Produkts in Berlin.

Open-Xchange wurde vor mehr als zehn Jahren entwickelt, um eine Open-Source-Alternative zur Microsoft-Technik Exchange bereitzustellen. Ein großer Teil der Entwickler kommt von der ehemaligen Linux-Firma SuSE in Nürnberg. Dort sowie im westfälischen Olpe sowie in Tarrytown bei New York sind die Standorte von Open-Xchange.

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