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20.02.2004

17:10 Uhr

Weltweiter Kampf gegen Spam kann den E-Mail-Müll nicht aufhalten

Tarnen, tricksen und täuschen im Posteingang

Weltweit arbeiten die Gesetzgeber an Vorschriften, die unerwünschten Spam-Mails einzudämmen. Der weltweit größte Provider AOL verklagt Aussender solcher Nachrichten. Die Verursacher scheint das alles aber nicht zu berühren.

hiz DÜSSELDORF. Wer sein Postfach bei AOL öffnet, findet dort immer noch Mails, die er nicht wünscht. Sexuelle Offerten, verschreibungspflichtige Medikamente, Kredite und was das Angebot der Spammer sonst noch umfasst, verdeckt die eigentlich erwünschten elektronischen Nachrichten. Trotz Filter und Gesetzen werden die Anwender weiterhin belästigt. AOL hat jetzt das Softwarewareunternehmen Connor Miller Software aus Florida wegen illegaler Spam-Aktivitäten verklagt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, einem von Thailand aus operierenden Spammer-Ring beim Versand von insgesamt 35 Millionen Junkmails behilflich gewesen zu sein. Insgesamt hätten sich 1,5 Millionen Kunden des Online-Dienstes über die unerwünschten Massenmails beschwert, gab AOL in seiner Klage an. Connor Miller Software wird von AOL beschuldigt, eine ganze Reihe von E-Mail-Servern betrieben zu haben, über die die als "Sunshine State Spammers" bezeichnete Gruppe ihre Aktivitäten betreiben konnte. Darüber hinaus habe ein Angestellter der Softwareschmiede ein Programm geschrieben, mit dem die Spam-Filter von AOL umgangen werden konnten.

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