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19.01.2005

12:50 Uhr

IT + Telekommunikation

Weltweiter PC-Absatz legt 2004 stark zu

Der weltweite Absatz von Personal Computern ist 2004 nach einem kräftigen Endspurt im Schlussquartal um 14,7 Prozent auf 177,5 Mill. Stück gestiegen. Dies hat die amerikanische Marktforschungsfirma IDC in einer Studie errechnet.

dpa FRAMINGHAM. Der PC-Markt profitierte demnach besonders von der starken Nachfrage bei kleinen und mittleren Firmen sowie der privaten Verbraucher im Weihnachtsgeschäft. Das europäische Geschäft hat sich dank der Unternehmensnachfrage besonders gut entwickelt. IDC verwies auf den starken Euro, die Akzeptanz tragbarer PCs und den kommerziellen Sektor. Die EU-Erweiterung und aggressive Preise heizten das Wachstum ebenfalls an.

Im vierten Quartal gab es einen Absatzanstieg von 13,7 Prozent auf 51,5 Mill. PCs. IDC geht für 2005 von einem weltweiten PC-Absatzanstieg von rund zehn Prozent aus, ehe das Wachstum dann wieder in den einstelligen prozentualen Bereich zurückgehen dürfte.

Unumstrittener Branchenführer ist Dell. Dell lieferte im vergangenen Jahr insgesamt 31,77 Mill. PCs oder 23 Prozent mehr als 2003 aus. Der Dell-Marktanteil betrug weltweit 17,9 Prozent. Auf Platz zwei lag Hewlett-Packard mit 28,06 Mill. Einheiten, einem Marktanteil von 15,8 Prozent und einem Absatzanstieg von zwölf Prozent. IBM kam mit 10,49 Mill. verkauften PCs, einem Marktanteil von 5,9 Prozent und einer Zuwachsrate von 16,3 Prozent auf den dritten Rang. IBM hatte kürzlich den Verkauf seiner PC-Sparte an den chinesischen Hersteller Lenovo angekündigt.

Fujitsu/Siemens lag mit 7,18 Mill. PCs, einem Marktanteil von vier Prozent und einer Zuwachsrate von 13,6 Prozent auf Platz vier. Acer erreichte mit 6,46 Mill. verkauften PCs, einem globalen Marktanteil von 3,6 Prozent und einer Zuwachsrate von 34,5 Prozent den fünften Rang.

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