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28.01.2004

17:40 Uhr

Weniger Aufwand für Systemadministration

Systemübergreifende Viren-Updates

Mit Hilfe zentraler automatisierter Updates von Virenscannern, die auf verschiedenen Systemplattformen wie Windows, Mac, Linux, Unix oder Netware laufen, soll der Aufwand für Systemadministratoren gesenkt werden.

Zentrales Update von Virenscannern unterschiedlicher Betriebssysteme

Zentrales Update von Virenscannern unterschiedlicher Betriebssysteme

hiz DÜSSELDORF. Das Virenschutz-Tool Enterprise Manager Library (EM) von Sophos ermöglicht plattformübergreifend automatisierte Updates des Virenschutzes - für Windows-, Macintosh-, NetWare-, Linux- und Unix-Rechner. Über einen so genannten proaktiven Alarmmechanismus werden darüber hinaus Netzwerk-Administratoren immer über den aktuellen Stand der Systembedingungen informiert.

Mehr als 800 Viren werden jeden Monat neu entdeckt. Die neue Verwaltungssoftware erleichtert deshalb die in kurzen Zeitabständen notwendigen Sicherheits-Updates. Da in vielen Netzen Rechner verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Betriebssystemen installiert sind, ist die Aktualisierung der jeweiligen Virenscanner in der Regel recht aufwendig, weil die Systeme untereinander nicht kompatibel sind. Die meisten Schädlinge sind zwar für Windows-Rechner geschrieben, aber auch andere Plattformen bleiben nicht verschont. Gerade mit der steigen Popularität von Linux, wächst das Interesse der Virenautoren an dem freien Betriebssystem.

Die EM Library erlaubt beliebige Aktualisierungszyklen - sogar stündliche Updates sind möglich. Dabei wird der jeweils neueste Virenschutz automatisch heruntergeladen und selbstständig installiert. Zusätzlich können die Administratoren je nach Bedarf zusätzliche Updates anfordern. Die proaktiven Alarmmechanismen informieren die Administratoren über die Systemleistung. Per E-Mail, Desktop Messaging oder Event-Log können die IT-Verantwortlichen kontrollieren, ob die Downloads und Installationen optimal verlaufen sind.

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