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03.04.2011

12:11 Uhr

Werbe-E-Mails

Kampf um den Posteingang

VonKurt Sagatz
Quelle:Tagesspiegel

Nicht jede Werbemail ist Spam. Inzwischen verschickt jeder Kleinstverein seinen digitalen Rundbrief. Wir sagen, wie man Newsletter und andere Massenmails wieder loswird.

Unerwünschte Werbung und andere Spam-Nachrichten sind ein Ärgernis. Doch auch Newsletter, die den Empfänger nicht interessieren, sind zeitraubend. Quelle: dpa

Unerwünschte Werbung und andere Spam-Nachrichten sind ein Ärgernis. Doch auch Newsletter, die den Empfänger nicht interessieren, sind zeitraubend.

BerlinAm Sonntag läuft „Sucker Punch“, heißt es im Newsletter des bevorzugten Kinos mit der netten Online-Buchungsfunktion. Vom Online-Fahrradshop befindet sich bereits der dritte Hinweis auf besonders günstige Frühlingsaktionen im E-Mail-Postfach. Und dann sind da noch die ständigen Statusmails von Facebook, Xing oder Stayfriends, die zusammen mit den beruflichen und privaten Newsletters die wichtigen persönlichen Mails so weit nach unten schieben, dass man sie schnell mal übersehen kann. Doch genau wie gegen die unerwünschten Werbemails namens Spam inzwischen ein Kraut gewachsen ist, lohnt es sich, gegen das selbst verursachte Dickicht im Posteingang vorzugehen.

Newsletters an sich sind fast genauso alt wie die E-Mail. Jedes Unternehmen, jeder Verein, ja selbst Behörden verschicken ihre elektronischen Rundschreiben. Eine Suche nach dem Stichwort Newsletter ergibt bei Google immerhin 1,2 Milliarden Treffer. Vor allem gehört es zur Besonderheit von Newsletters, dass sie vom Empfänger ausdrücklich erwünscht sein müssen. Die unaufgeforderte Zusendung ist genauso unzulässig wie das Verschicken von Spam-Mails. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, hat sich über die Jahre eine rechtsverbindliche Regelung herauskristallisiert. Damit Newsletters als korrekt abonniert gelten, muss der Empfänger seine explizite Einwilligung für die Zusendung erteilen. Allein die Angabe seiner E-Mail-Adresse reicht nicht aus, schließlich ist diese oftmals weithin bekannt. Vielmehr muss zusätzlich über eine gesonderte Option abgefragt werden, ob er künftig Informationen des Absenders empfangen möchte. Die Fachleute sprechen dabei von einer Opt-in-Bestätigung. Um sich rechtlich abzusichern, verdoppeln viele Newsletter-Versender diesen Bestätigungsschutz, in dem sie an den Empfänger eine E-Mail mit einem eingebauten Link schicken. Erst wenn der Empfänger darauf klickt, wird er dauerhaft in die Newsletter-Liste aufgenommen.

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