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21.06.2017

11:32 Uhr

Klimastuhl von Klöber im Test

Schön cool bleiben

VonThomas Trösch

Ein Stuhl, der an heißen Tagen für Abkühlung sorgt, ist genau das passende Testgerät für die aktuelle Hitzewelle. Doch der Klimastuhl der Firma Klöber kann noch mehr. Allerdings hat seine Vielseitigkeit auch ihren Preis.

Die Technik im Klimastuhl bleibt dezent im Hintergrund. (Foto: pr)

Unauffällige Eleganz

Die Technik im Klimastuhl bleibt dezent im Hintergrund. (Foto: pr)

Während der aufrechte Gang als ein entscheidender Faktor der Menschwerdung gilt, hat das Hinsetzen keinen so spektakulären Ruf. Zu Unrecht, denn wenn sich unsere frühesten Vorfahren bei ihren Streifzügen durch die Savanne nicht ab und zu bequem hingesetzt hätten, wären sie irgendwann entkräftet umgefallen – und die Geschichte wäre völlig anders verlaufen.

Zum Beispiel wäre der Klimastuhl niemals erfunden worden – jenes Möbelstück, das mir ein freundlicher Vertreter der Firma Klöber zu Testzwecken an meinen Schreibtisch gerollt hat. Ein Testgerät ganz nach meinem Geschmack, ist für mich doch im Laufe der Jahre das Sitzen zu einer echten Leidenschaft geworden. Da weckt ein Bürostuhl, der laut Hersteller für Wohlfühlklima beim Sitzen sorgt, natürlich meine Neugier.

Der erste Eindruck ist durchaus positiv: Der Klimastuhl ist unauffällig elegant in der Form, nur das Orange des Sitzbezugs ist für meinen Geschmack etwas zu grell – ich würde einen weniger auffälligen Farbton aus der angebotenen Palette wählen. Dafür tritt die Klimatechnik angenehm dezent in Erscheinung – und zwar in Form zweier Kippschalter am rechten Rand der Sitzfläche.

Mit diesen lässt sich das bedienen, was den Stuhl zum Klimastuhl macht: In Sitzfläche und Lehne sind Heizelemente und Lüfter verbaut, die dem Sitzenden entweder angenehme Wärme oder erfrischende Kühle spenden sollen.

Die Heizungsfunktion ähnelt einer Sitzheizung im Auto und wärmt laut Hersteller auf maximal 37 Grad Celsius – die Körpertemperatur eines gesunden Menschen. Die Lüftungsfunktion führt überschüssige Wärme vom Körper ab und soll Feuchtigkeit bis zu 95 Prozent im Sitz und 74 Prozent im Rücken (beides Herstellerangaben) verdunsten lassen.

Angesichts der sommerlichen Temperaturen teste ich natürlich zunächst den Lüfter. Der Kippschalter auf Stufe 2 sorgt dafür, dass sich die gewünschte Abkühlung recht schnell bemerkbar macht. Für den Dauerbetrieb stelle ich dann auf Stufe 1 zurück – das schont den Akku und senkt den Geräuschpegel. Letzterer entspricht etwa dem eines modernen PC-Lüfters. Wer wie ich die Computerrevolution noch in ihren Anfangstagen erlebt hat, kennt da ganz andere Geräuschkulissen im Büro.

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