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25.12.2013

10:50 Uhr

Leit-Artikel LG Optimus G Pro

Tippen ohne Buchstabensalat

VonSebastian Ertinger

Phablet: So heißt die Fusion aus Smartphone und Tablet. Mit dem Optimus G Pro hat auch der Elektronikkonzern LG einen Alleskönner auf den Markt gebracht. Wie gelungen die Fusion der mobilen Welten ist, zeigt unser Test.

Das LG Optimus Pro mit seinem 5,5-Zoll-Bildschirm bietet reichlich Platz zum Surfen und Tippen. Christof Kerkmann

Das LG Optimus Pro mit seinem 5,5-Zoll-Bildschirm bietet reichlich Platz zum Surfen und Tippen.

DüsseldorfBösen Lästerzungen sei vorab gesagt: Nein, ich habe keine dicken Wurstfinger. Dennoch tapse ich beim Schreiben von E-Mails auf meinem Smartphone öfter auf mehrere Buchstaben gleichzeitig. Da geht meist auch die Texterkennung in die Knie und spuckt Wörter weit jenseits meiner Absichten aus – oder sie kapituliert ganz und fabriziert nur Buchstabensalat.

Entsprechend hoch sind die Erwartungen, als ich das LG Optimus G Pro aus der weißen Verpackung schäle. Die Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll (14,0 cm) verspricht viel Platz für meine Finger – und eine gute Übersicht beim Anschauen von Bildern, beim Surfen oder einfach nur beim Navigieren durch die Menüs.

Tatsächlich präsentiert sich das Android-Gerät des koreanischen Konzerns LG Electronics durchaus als taugliche Surf- und Tippmaschine. Sogar die normale Vollansicht von Webseiten macht mit dem Optimus Spaß, der Wechsel zur mobilen Ansicht ist da nicht immer nötig. Beim Schreiben von Mails oder Kurznachrichten treffe ich besser die Tasten. Deutlich weniger Frust staut sich bei mir auf.

Vor allem aber die Bild-Darstellung ist ein echter Hingucker. Beim ersten Einschalten leuchtet die LG-eigene Oberfläche Optimus UI in kräftigen, strahlenden Farben und gestochen scharf. Die „Rote-Beeren-und-Glasmurmel“-Optik mag zwar etwas verspielt wirken, kann aber durch eigene Bild-Hintergründe ersetzt werden.

Das LG bietet bei 5,5 Zoll Bildschirmdiagonale eine Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel – Full HD. Zum Vergleich: Der Bildschirm des neuen iPad mini misst in der Diagonale 7,9 Zoll (20,1 cm). Das Retina-Display des Apple-Tablets besticht mit einer Auflösung von 2048 mal 1536 Pixeln. Mein eigenes, „normales“ Smartphone, ein Sony Xperia S, wartet mit einem 4,3 Zoll-Display (10.9 cm) und 720 mal 1280 Pixeln auf.

Bei dem bestechenden Bildschirm darf auch eine gute Kamera nicht fehlen. Bei klaren Lichtverhältnissen überzeugt das 13-Megapixel-Objektiv, auf der Vorderseite ist eine 2,1-Magapixel-Kamera verbaut. Beide lassen sich gleichzeitig auslösen. Man kann sich also beim Knipsen selbst fotografieren – wer’s mag.

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