Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.10.2013

08:13 Uhr

Leit-Artikel Surface Pro 2

Beim zweiten Versuch klappt’s richtig

VonMartin Dowideit

Nur neun Monate nach der ersten Version bringt Microsoft die nächste Generation des Laptop-Tablet-Zwitters Surface Pro. Einige Kinderkrankheiten sind ausgemerzt, andere Unzulänglichkeiten bleiben aber.

Neues Tablet von Microsoft

Das kann das neue Surface Pro 2

Neues Tablet von Microsoft: Das kann das neue Surface Pro 2

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

DüsseldorfEin bisschen gemein ist es ja: Am Tag des Verkaufsstarts der neuen Tablet-Generation von Microsoft stellte Apple am Dienstagabend in Kalifornien seine neuen iPads vor. Das Duell um das Weihnachtsgeschäft auf dem Tablet-Markt ist damit eröffnet – und Microsoft könnte mit seinen überarbeiteten Surface-Geräten durchaus Marktanteile gewinnen.

Denn gegenüber der vor neun Monaten eingeführten ersten Baureihe haben die neuen Surface-Geräte zwei entscheidende Überarbeitungen erfahren: Die Akku-Laufzeit wurde verlängert und die Nutzerfreundlichkeit wurde in einem entscheidenden Punkt verbessert.

In diesem Test haben wir das Top-Modell Surface Pro 2 unter die Lupe genommen. Anders als das Schwestermodell Surface 2, läuft auf der Pro-Version Windows 8.1 in der Komplettversion. Das hat den Vorteil, dass nicht nur Apps aus dem Microsoft Store installiert werden können, sondern sämtliche Programme wie auf jedem Windows-PC auch. Das macht das Gerät vor allem für Firmenkunden interessant, die Mitarbeiter damit ausstatten können, ohne über extra iPad-Apps nachdenken zu müssen.

Allerdings zeigt sich im Test bei einigen externen Programm direkt ein Problem. So läuft der Google-Internetbrowser Chrome zwar problemlos. Doch die Eingabe per Touch ist nicht optimiert, Klicks auf das 10,6 Zoll messende Display klappen mit dem Finger nicht. Allerdings ist beim Surface Pro 2 ein Eingabestift mitgeliefert, mit dem sich alle getesteten Anwendungen zielgenau ansteuern lassen. Der Stift kann auch in Programmen wie Word zu handschriftlichen Notizen genutzt werden – ein gutes Feature.

Der Stift wird per Magnetclip an der Seite des tadellosen Gehäuses befestigt. Am äußeren Erscheinungsbild hat sich im Prinzip nichts geändert, auch das Gewicht ist über 900 Gramm weiterhin sehr viel für ein Tablet. Aber eine kleine Änderung hat einen großen Effekt: Der integrierte, sehr solide Klappständer hat zwei Einraststufen. Das ist entscheidend, da sich das Tablet jetzt sehr gut auf dem Schoß nutzen lässt. Denn der Computer ist einfach zu schwer, um ihn lange in der Hand zu halten – vor allem im Längsformat. Dafür ist aber auch mehr Rechenpower an Bord, was Anwendungen wie Word sehr schnell laufen lässt.

Kommentare (9)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Schellenberg

23.10.2013, 10:00 Uhr

(...)

Schon die erste Version war nicht schlecht, aber meilenweit von dem Bedienkomfort von Apple entfernt. Entweder Microsoft macht den Billigheimer (das kann die Android-Fraktion vermutlich besser) oder Microsoft orientiert sich an Apple.
Das geht aber m.E. auch schief, denn diese sorgfältige Abstimmung und Funktionalität wie sie Apple macht, die sich an den normalen Benutzer und nicht den Computerfreak richtet, dass hat Microsoft nicht drauf.
Die Bedienung des Kachel-Windows ist immer ein bisschen unausgegoren und gewöhnungsbedürftig - auch Word wird ja eher verschlimmbessert. Und ohne Touchscreen ist die Bedienung von Win8 auf dem Notebook/PC einfach schrott ...
Warum eigentlich kriegt Apple das so stressfrei hin - Bedienung von iPad und Macbook wirken sehr ähnlich - sind aber völlig unterschiedlich (Touch und noTouch). Liegt es vielleicht da dran, daß die Annahme von Microsoft, die Bedienoberfläche müssen auf alle Geräten gleich SEIN falsch ist ?! (Bei Apple müssen die Oberflächen nur ähnlich AUSSCHAUEN ).

Schaun mer a mal ...

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

G4G

23.10.2013, 10:04 Uhr

Wann hört die Werbung für dieses behinderte Windows 8.x endlich auf ?
Die deutsche IT-Fachzeitung (ct') hat es auf den Punkt gebracht:
Windows 8.1 braucht niemand der Win7 64bit am PC hat.
Für mobile Anwendungen funktiioniert Android und IOS perfekt. Android läuft sogar auf dem PC und ist zudem kostenlos.

Windows 8.x ist eine Fehlentwicklung die die Betriebskosten der Anwender maßlos verteuert. Office kann man nicht mehr kaufen. Da heißt jetzt Office365 und ist ein teures Abomodell für die Kreditkarte.

Microsoft hat die Entwicklungen der Zeit verschlafen und wird hier, wie auch Nokia, scheitern.

Notebook-fuer-Narren

23.10.2013, 10:07 Uhr

Einfach zu geil. Man kaufe sich ein Tablet mit ganz wenig Speicherkapazität. Dann kauft man sich als Zubehör eine separate Tastatur zum andocken. Und fertig ist ein völlig überteuertes Notebook mit jeder Menge Schwächen in der Handhabung und in der Ausstattung. Ein preislich vergleichbares Notebook hat deutlich mehr zu bieten. Und das in jeder Hinsicht. Prozessor, Speicherkapazität, Grafikkarte...! Wie dumm ist der Käufer so eines Tablets, das eigentlich ein Notebook sein will und noch nicht mal die Leistung eines 300€ Netbooks vorweisen kann, eigentlich??

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×