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05.01.2007

13:30 Uhr

Maxell M-Drive 8GB

Computern wie bei Muttern zu Hause

VonAxel Postinett

Der Maxell M-Drive ist ein Büro in Westentaschengröße. Mit dem Datenstick kann man die eigene Software auf einem fremdem PC laufen lassen. Das Maxell-Datensilo fasst satte acht Gigabyte, was für normale Software und größere Datenmengen ausreicht. Einen kleinen Schönheitsfehler hat der Stick aber.

Die USB-Festplatte von Maxell speichert acht Gigabyte Daten. Foto: Handelsblatt

Die USB-Festplatte von Maxell speichert acht Gigabyte Daten. Foto: Handelsblatt

DÜSSELDORF. Murphy's Law sagt es klar und unmissverständlich: Die Wahrscheinlichkeit, in der Fremde wieder einmal keinen Internetanschluss zu haben, steigt im Quadrat zur Dringlichkeit, mit der man an seine Daten heran muss (Murphy's Laws, Rev. 2.0, Web-Edition). Mit anderen Worten: Mein schönes neues Internet-gestütztes Google-Yahoo-Web.de-2.0-Mobil-Office mit all den mühsam ins Netz hochgeladenen Daten bleibt mir höchst wahrscheinlich mal wieder genau dann versperrt, wenn ich es am Dringendsten brauche und meinen Laptop nicht dabei habe. Dumm gelaufen.

Wer also mit einiger Sicherheit an oder durch Orte reist, an denen nur mickrige Telefon-Einwahlverbindungen zum Internet bestehen oder gar keine - und davon gibt es auf der Welt noch mehr als genug - sollte sich ruhig eine Alternative überlegen. Das gleiche gilt für Fälle, in denen man in einem japanischen Internetcafe sitzt, einen PC samt japanischem Browser und Textverarbeitung vor sich hat, einen dringenden Artikel auf Diskette in der Hand und ein eine nett lächelnde japanische Angestellte vor sich - die kein Wort englisch versteht. Alles schon mal erlebt.

In solchen Fällen hilft ein Westentaschen-Büro wie das Maxell M-Drive (MPD-2). Das M-Drive ist eine USB-Minifestplatte, verpackt in ein elegantes Gehäuse in der Größe eines Feuerzeugs. Das Besondere daran ist die mitgelieferte Softwareoberfläche Ceedo. Ceedo ermöglicht die Installation von Softwarepaketen auf der Mini-Festplatte, die dann auf jedem x-beliebigen Rechner laufen, an den der Winzling per USB-Stecker angedockt wird.

Wird die Platte wieder abgezogen, werden sämtliche Spuren der Arbeit auf dem Gastrechner gelöscht - es bleibt nichts zurück. Gut für die eigene Datensicherheit und gut zu wissen für den freundlichen Geist, der seinen Rechner einem Fremden zur Verfügung gestellt hat.

Die Installation diverser Software am heimischen Rechner funktionierte tatsächlich problemlos, wobei im Internet auf der Ceedo-Seite eine Auswahl nützlicher Freeware-Programme zur Verfügung steht.

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