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11.03.2014

13:32 Uhr

Messenger-Dienst

WhatsApp lässt etwas mehr Privatsphäre zu

Neue Einstellungen zur Privatsphäre bei WhatsApp: Nutzer des Messenger-Diensts können nun unterbinden, dass der letzte Zeitpunkt ihrer Online-Aktivität angezeigt wird. Zusätzlich führt WhatsApp eine weitere Neuheit ein.

In der neuen Version von WhatsApp können Nutzer das eigene Profilbild sowie ihre Statusanzeige sperren. AFP

In der neuen Version von WhatsApp können Nutzer das eigene Profilbild sowie ihre Statusanzeige sperren.

BerlinDer Messenger-Dienst WhatsApp hat in seiner Version für Android-Geräte neue Einstellungen zur Privatsphäre eingeführt. Nutzer können nun unterbinden, dass andere Menschen den letzten Zeitpunkt ihrer Online-Aktivität ansehen können. Außerdem können sie das eigene Profilbild sowie ihre Statusanzeige sperren. Bisher war es lediglich möglich, andere Nutzer komplett zu blockieren. Die neue Version der App wurde am Montag in Googles App-Laden Google Play veröffentlicht.

Mit dem Update hat WhatsApp auch eine weitere Neuheit eingeführt: Ein Geschenkabo. Der Dienst ermöglicht es ab sofort, für 89 Cent einem anderen Nutzer für ein Jahr die Nutzung zu bezahlen. WhatsApp ist für die ersten 12 Monate kostenlos, danach kostet ein Jahresabo 89 Cent. Über den Dienst können Nachrichten und Fotos verschickt und Gruppenchats geführt werden.

Facebook in Zahlen

Transparenz dank Börsengang

Facebook war lange verschwiegen, wenn es um die Geschäftszahlen ging. Das hat sich mit dem Börsengang im Mai 2012 geändert – nun muss das Unternehmen die Börsianer genau informieren. Die Dokumente offenbaren zudem einen Blick in die ersten Jahre des Sozialen Netzwerks. Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick.

Schon früh profitabel

In den ersten Jahren verlor Facebook zwar Geld – wie fast alle Startups. Doch schon 2009 erreichte das Unternehmen mit einem Gewinn von 229 Millionen Dollar die schwarzen Zahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr machte Facebook 7,9 Milliarden Dollar Umsatz aus Werbung und Online-Spielen und verdienten 1,5 Milliarden Dollar Gewinn. Damit hängt das Netzwerk Internet-Urgesteine wie AOL und Yahoo längst ab.

Werbung als wichtigste Geldquelle

Facebook macht sein Geld vor allem mit Werbung. Zuletzt lag der Anteil bei rund 90 Prozent. Der Rest resultiert vor allem daraus, dass Facebook an den Einnahmen aus Online-Spielen beteiligt wird. Im ersten Quartal 2014 schnellte der Umsatz um 72 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar hoch, der Gewinn verdreifachte sich auf 642 Millionen Dollar.

Beispielloses Wachstum

Facebook hat ein beispielloses Wachstum hinter sich: Binnen zehn Jahren ist die Zahl der aktiven Nutzer auf 1,28 Milliarden gewachsen, das entspricht grob der Hälfte der globalen Internet-Population.

Zuckerberg hat die Kontrolle

Gründer und Firmenchef Mark Zuckerberg hat Facebook auch nach dem Börsengang fest im Griff. Er hält Aktien der Klasse B, die zehn Stimmen haben, während Anleger beim Börsengang nur A-Klasse-Aktien mit einer Stimme bekommen haben.

Dominant in aller Welt

Fast die ganze Welt ist blau: In beinahe allen Ländern ist Facebook das größte Soziale Netzwerk – nennenswerte Ausnahmen sind Russland und China, wo lokale Unternehmen dominieren.

Keine Chance für StudiVZ

Auch wenn StudiVZ lange vorne lag, ist Facebook in Deutschland inzwischen die unangefochtene Nummer 1. Nach jüngsten Schätzungen des Portals allfacebook.com hat Facebook hierzulande 27 Millionen aktive Mitglieder.

Das Online-Netzwerk Facebook kündigte Ende Februar an, WhatsApp für 19 Milliarden Dollar kaufen zu wollen. Beide Firmen betonten, an dem WhatsApp-Dienst solle sich auch nach dem Kauf nichts ändern.

Von

dpa

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