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26.01.2005

11:52 Uhr

Mobilfunker gewinnt im Weihnachtsgeschäft mehr Kunden als erwartet

Vodafone gewinnt über 100 000 UMTS-Kunden

Der Mobilfunkbetreiber Vodafone D2 ist nach eigenen Angaben erfolgreich in den UMTS-Markt gestartet. Seit dem Eintritt ins Massengeschäft im November 2004 habe das Unternehmen mehr als 100 000 Kunden gewonnen, sagte der Geschäftsführer Jürgen von Kuczkowski am Mittwoch in Düsseldorf.

HB DÜSSELDORF. Die deutsche Tochter des britischen Mobilfunkriesen habe 2004 ihre Kundenzahl um 2,3 Millionen auf knapp 27 Millionen Nutzer gesteigert und sei profitabel gewachsen. In diesem Jahr sollen weitere 1,5 bis 2 Millionen Kunden hinzukommen.

Der nach Umsatz weltgrößte Mobilfunkkonzern Vodafone hat im Weihnachtsquartal 5,4 Millionen Kunden hinzugewonnen und damit Analystenschätzungen übertroffen. Allerdings fiel der durchschnittliche Kundenumsatz in wettbewerbsintensiven Märkten wie Deutschland oder Großbritannien.

Die Zahl der Mobilfunkkunden habe sich zum Jahresende weltweit auf 151,8 Millionen erhöht, teilte Vodafone am Mittwoch mit. Analysten hatten für das Schlussquartal ein Kundenwachstum von 3,9 bis 4,5 Millionen erwartet. In Deutschland gewann Vodafone 843 000 Kunden hinzu. Auch in Italien, Spanien und Großbritannien legte der Konzern zu und glich damit das schwache Wachstum in Japan aus, wo nur 36 000 Kunden hinzu kamen, rund 40 Prozent weniger als im Vorquartal.

Der durchschnittliche Kundenumsatz fiel jedoch in Märkten mit zunehmendem Wettbewerb. Die deutsche Tochter Vodafone D2 verzeichnete - auf auf den Zeitraum von einem Jahr gesehen - einen Rückgang 303 Euro per Ende Dezember von 305 Euro per Ende September. Darin spiegelt sich die geringe Ausgabefreudigkeit der Neukunden wider. In Großbritannien gewann Vodafone 641 000 Kunden hinzu, der durchschnittliche Umsatz fiel jedoch auf 314 Pfund von 318 Pfund im Jahr per Ende September. Der Konzern bekräftigte seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2004/2005 (per Ende März). Vodafone erwartet ein Kundenwachstum von rund zehn Prozent, ein hohes einstelliges Umsatzwachstum, stabile Margen und einen freien Cash-Flow von rund sieben Milliarden Pfund.

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