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13.01.2005

15:56 Uhr

Netzbetreiber haben ihre eigene Strategie

Deutsche wollen nur wenig für Handys bezahlen

Gespart wird in Deutschland derzeit allerorten. Auch beim Handykauf. Eine Online-Umfrage von Mummert Consulting und dem Hersteller von Umfrage- und Beschwerdemanagement-Software, Inworks, ergab, dass zwei Drittel der Befragten beim Kauf eines Handys bewusst auf kostengünstige Geräte zurückgreifen.

HB DÜSSELDORF. Kaum ein Befragter ist heute noch bereit, für ein Handy mehr als 150 Euro zu zahlen. Einzige Ausnahme: Wenn die Mobilfunktarife entsprechend günstiger werden, würden die Mobilfunker auch höhere Gerätepreise in Kauf nehmen.

Auch verlockende Zusatzfunktionenen wie eingebaute Kamera, MP3-Player oder Terminplaner sind kein Anreiz. 67 Prozent der Befragten suchen beim Kauf eines Mobiltelefons bewusst ein kostengünstiges Gerät. Dabei wären 31 Prozent bereit, zwischen 50 und 100 Euro für ein mobiles Telefon zu zahlen, 27 Prozent zwischen 20 und 50 Euro. Rund ein Viertel der Befragten will nicht mehr als 20 Euro für ein Handy ausgeben, neun Prozent bis zu 150 Euro und sieben Prozent mehr als 150 Euro.

Sinken hingegen die Gesprächspreise, sind die potenziellen Kunden eher bereit, auf die hohen Subventionen der Netzbetreiber für neue Geräte zu verzichten: 67 Prozent der Befragten würden höhere Gerätepreise in Kauf nehmen, wenn dafür die Tarife entsprechend angepasst werden. Doch die Netzbetreiber verfolgen derzeit eine andere Strategie. Mit Kampfpreisen für UMTS-Handys um einen Euro wollen sie den Absatz mit dem neuen Mobilfunknetz ankurbeln. Die UMTS-Tarife sind dagegen um bis zu 30 Prozent teurer als herkömmliche Angebote.

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