Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.01.2015

11:02 Uhr

Nokia 215

40-Euro-Handy mit drei Wochen Akkulaufzeit

Auf der CES in Las Vegas protzt die IT-Branche mit Superlativen: Microsoft hält es dagegen sehr simpel – und präsentiert mit dem Nokia 215 ein neues Einsteiger-Smartphone. Was das Billig-Handy kann.

So klein geht's auch. Das Nokia 215 bringt nur wenig mit, ist dafür aber auch günstig. PR

So klein geht's auch. Das Nokia 215 bringt nur wenig mit, ist dafür aber auch günstig.

Las VegasHochauflösende Bildschirme, mehr Speicherplatz, bessere Kameras –auf der CES in Las Vegas werben die Hersteller mit immer neuen Superlativen für ihre Smartphones. Microsoft hat dagegen einen Neuling mit auf die Technik-Show gebracht, der sich ganz bescheiden gibt: Der Bildschirm ist mit 2,4 Zoll winzig, die Auflösung mit 320x240 Pixeln eher schlecht und die VGA-Kamera mit 0,3 Megapixeln kann im Vergleich mit den Spitzenvertretern seiner Zunft auch nicht mithalten.

Macht aber nichts. Denn das neue Nokia 215 von Microsoft punktet mit anderen Vorteilen. Da ist zum einen der Preis. Gerade mal 40 Euro soll das Billighandy kosten.

Und da ist zum anderen die Akkulaufzeit. Bis zu drei Wochen sollen die Batterien im Nokia 215 halten, während die meisten Premium-Smartphones schon nach wenigen Tagen wieder an die Steckdose müssen. Man kann sogar bis zu 20 Stunden am Stück telefonieren – allerdings nicht überall.

Weil das Nokia-Handy nur Dual-Band-GSM nach 900 und 1.800 Megahertz unterstützt, ist es möglicherweise nicht in allen Ländern einsetzbar. UMTS ist nicht verfügbar, WLAN auch nicht.

Musikhören ist auch bis zu 50 Stunden möglich – allerdings braucht man dazu ein wenig zusätzlichen Speicher. Der interne Speicher fällt mit 8 Megabyte geradezu winzig aus, kann aber per Micro-SD-Karte auf 32 Gigabyte aufgerüstet werden. Beim Gewicht punktet der Winzling dagegen. Mit 78,6 Gramm ist er etwa halb so schwer wie ein iPhone 6 Plus.

Vorinstalliert sind der Internet-Browser Opera, Facebook und Twitter. Bei der Surfgeschwindigkeit darf man aber keine Wunder erwarten, man ist maximal mit Edge-Geschwindigkeit unterwegs. Drahtlos verbindet sich das Nokia 215 über Bluetooth. Aber auch einen GPS-Empfänger sucht man vergeblich.

Dafür bietet das Billighandy einen weiteren Vorteil: Durch seine zwei SIM-Plätze kann es mit zwei Karten gleichzeitig genutzt werden. In Deutschland soll Microsofts Billigheimer schon im ersten Quartal 2015 auf den Markt kommen – in Grün, Weiß oder Schwarz. Es geht eben auch ganz simpel, selbst in Las Vegas.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×