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06.03.2012

12:40 Uhr

Postinetts Teststrecke

Luxus in Reinformat

VonAxel Postinett

Der Kopfhörer ist teurer als das Smartphone? Beim Audéo PFE232 der Schweizer Spezialfirma Phonak Sounds kann das durchaus vorkommen. Die Investition dürfte sich aber lohnen - gerade für Musikliebhaber.

Der Kopfhörer Audéo PFE 232 von Phonak. Pressebild

Der Kopfhörer Audéo PFE 232 von Phonak.

Die Schweizer Spezialfirma Phonak Sounds bietet mit dem 500 Euro teuren Audéo PFE232 das angemessene Zubehör für den Luxus-Konsumenten. Jeder Smartphone-Käufer kennt das Problem: Während die Hersteller den Geräten im Inneren immer neue Höchstleistungen abverlangen, wird ein wichtiges Zubehör stiefmütterlich behandelt.

Der krächzende Ohrhörer in der Fünf-Euro-Preisklasse in der Packung ist leider immer noch eher die Regel als die Ausnahme. Musikfreunde werfen die Serienhörer in der Regel gleich in den Müll und suchen nach einer Alternative.

Der Audéo PFE232 treibt das Ganze nun auf die Spitze. Wo andere einen Kopfhörer liefern, liefert Audéo einen Modellbaukasten. Neben den üblichen Passstücken für exakten Sitz im Ohr - sechs Paar werden mitgeliefert - gibt es drei Akustikfilter.

Das sind winzig kleine Einsätze in den Ohrhörern, mit denen das Klangverhalten im Bass- und Höhenbereich individuell angepasst wird. Entweder je nach persönlicher Vorliebe oder um ein generell basslastiges Gerät zu korrigieren. Mittels eines kleinen Spezialwerkzeugs werden die Filter aus- und wieder eingesetzt. Das ist eine ziemliche Fummelei, aber wer sich Kopfhörer in dieser Preisklasse kauft, wird diesen Aufwand nicht scheuen.

Einen ruhigen Nachmittag Zeit für Testhören und Anpassen der Filter sollte man schon mitbringen. Für den korrekten Ton sorgt ein Zweiwege-System mit getrenntem Woofer- und Höhen-Treiber in jeder Ohrmuschel. Das reicht für einen satten Frequenzgang von fünf Hertz bis 17 Kilohertz. Im Hörtest (iPhone 4 S, "iTunes Plus"-Songs mit 256 kBit-Datenrate) in einer ruhigen Umgebung war das Klangerlebnis umwerfend.

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