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16.06.2011

13:01 Uhr

Postinetts Teststrecke

Teures Pummelchen

VonAxel Postinett

Der neue Tablet-PC von HTC überzeugt als Arbeitsgerät, dürfte es aber wegen seines hohen Preises schwer gegen die Konkurrenz haben.

Der hohe Preis wird es dem HTC Flyer schwer machen, sich gegen iPad & Co zu behaupten. Quelle: dapd

Der hohe Preis wird es dem HTC Flyer schwer machen, sich gegen iPad & Co zu behaupten.

San FranciscoHTC macht mit seinem „Flyer“ noch mal einen Versuch, den Markt für 7-Zoll-Tablet-PCs zu beleben. Auf den ersten Blick macht das Pummelchen unter den Tablet-PCs nicht gerade einen eleganten Eindruck. Es ist knapp 13,5 Millimeter dick und 420 Gramm schwer.

Das Positive daran: Das Gehäuse, aus einem Stück Aluminium gefräst mit weißen Kunststoffklappen, macht einen durchweg hochwertigen und soliden Eindruck.

Und der üppig beanspruchte Raum ist gut genutzt: Der eingebaute Akku sorgt für eine ausgezeichnete Standzeit. Einen langen Arbeitstag mit WLAN-Nutzung brachte das Testgerät problemlos hinter sich.

Der Bildschirm mit einer Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten ist HTC-typisch von hoher Qualität, brillante Farben und ein hoher Kontrast erfreuen das Auge. Das Gerät hat 32 Gigabyte internen Speicher und ist per Micro-SD-Karte um bis zu weitere 32 Gigabyte aufrüstbar. Sehr gut.

Der 1,5 Gigahertz-Prozessor kommt mit dem verwendeten Android 2.3-Betriebssystem gut zurecht, nicht zuletzt dank des Arbeitsspeichers von einem Gigahertz. HTC verspricht, ein Update auf Android 3.0 nachzuliefern.

Der wirkliche Charme des Flyers liegt in der Benutzeroberfläche HTC Sense mit seinen flüssigen Animationen. Der überarbeitete Startbildschirm macht einen guten Eindruck.

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