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Samsung Gear Sport

So funktioniert die Uhr, die sogar Hecke schneiden kann

VonThomas Schmitt

Samsungs neuer Smartwatch-Bolide ist ein Rivale der Apple Watch. Der Mini-Computer dient nicht nur zum Sport, sondern ist auch bei der Gartenarbeit nützlich. Erfahren Sie, was das Gadget kann und ob sich ein Kauf lohnt.

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Alles dunkel: Die Samsung Gear Sport im Ausgangszustand. Wenn man nun den Arm bewegt, leuchtet das Display auf. Handelsblatt Online / Thomas Schmitt

Am Handgelenk

Alles dunkel: Die Samsung Gear Sport im Ausgangszustand. Wenn man nun den Arm bewegt, leuchtet das Display auf.

Bild: Handelsblatt Online / Thomas Schmitt

So geht Samsung mit der Uhr in die Werbung. Wem dieses Ziffernblatt nicht gefällt, der kann zwischen rund einem Dutzend anderer Varianten wählen, die auf der Uhr bereits vorhanden sind. Und wem das nicht reicht, der kann sich noch weitere kostenlos herunterladen.

Ein Ziffernblatt von vielen

So geht Samsung mit der Uhr in die Werbung. Wem dieses Ziffernblatt nicht gefällt, der kann zwischen rund einem Dutzend anderer Varianten wählen, die auf der Uhr bereits vorhanden sind. Und wem das nicht reicht, der kann sich noch weitere kostenlos herunterladen.

Bevor es losgehen kann, muss das Gadget aktiviert werden. Das geht schnell - entweder über den Bildschirm oder den Drehring an der Uhr (Lünette). Um alle Funktionen nutzen zu können, sollte man die Uhr mit einem Handy koppeln, was im Test via Bluetooth reibungslos geklappt hat.

Einstellen

Bevor es losgehen kann, muss das Gadget aktiviert werden. Das geht schnell - entweder über den Bildschirm oder den Drehring an der Uhr (Lünette). Um alle Funktionen nutzen zu können, sollte man die Uhr mit einem Handy koppeln, was im Test via Bluetooth reibungslos geklappt hat.

Im Test hatten wir eine Uhr mit einem blauen Armband. Samsung bietet auch eine schwarze Variante an. Das mitgelieferte Armband ist bequem und verfärbte sich auch nicht - zumindest in dem zweiwöchigen Test.

Armband

Im Test hatten wir eine Uhr mit einem blauen Armband. Samsung bietet auch eine schwarze Variante an. Das mitgelieferte Armband ist bequem und verfärbte sich auch nicht - zumindest in dem zweiwöchigen Test.

Wer die Uhr intensiv nutzt und mit dem Handy ständig kommunizieren lässt, sollte das Ladegerät plus Stecker immer dabei haben. Beides nimmt nicht viel Platz in Anspruch.

In der Ladestation

Wer die Uhr intensiv nutzt und mit dem Handy ständig kommunizieren lässt, sollte das Ladegerät plus Stecker immer dabei haben. Beides nimmt nicht viel Platz in Anspruch.

Die Messung der Herzfrequenz (Puls) erfolgt über die Rückseite der Uhr. Vorteil: Man muss keinen Gurt anlegen, so wie das bei vielen Laufuhren der Fall ist. Nachteil: Wenn sich die Uhr aufhängt, misst sie ständig den Puls und frisst so Akku-Kapazität. Im Zweifel kann man dies nur über einen Neustart bereinigen.

Pulsmessung

Die Messung der Herzfrequenz (Puls) erfolgt über die Rückseite der Uhr. Vorteil: Man muss keinen Gurt anlegen, so wie das bei vielen Laufuhren der Fall ist. Nachteil: Wenn sich die Uhr aufhängt, misst sie ständig den Puls und frisst so Akku-Kapazität. Im Zweifel kann man dies nur über einen Neustart bereinigen.

Den Bildschirm berühren - und schon kommt der nächste Menu-Punkt.

Steuerung

Den Bildschirm berühren - und schon kommt der nächste Menu-Punkt.

Wenn man den gezackten Ring dreht, öffnen sich Felder, die man dann entweder über den Bildschirm oder Knöpfe an der Seite steuern kann. Alles sehr einfach und leicht zu verstehen.

Navigieren

Wenn man den gezackten Ring dreht, öffnen sich Felder, die man dann entweder über den Bildschirm oder Knöpfe an der Seite steuern kann. Alles sehr einfach und leicht zu verstehen.

In der Voreinstellung sind eine Menge Apps, die man für sportliche Aktivitäten nutzen kann. Natürlich Laufen, Radfahren oder Schwimmen, aber auch Badminton oder Fußball. Wer die Uhr mit dem Handy nutzen will, muss sich Apps herunterladen.

Apps

In der Voreinstellung sind eine Menge Apps, die man für sportliche Aktivitäten nutzen kann. Natürlich Laufen, Radfahren oder Schwimmen, aber auch Badminton oder Fußball. Wer die Uhr mit dem Handy nutzen will, muss sich Apps herunterladen.

Die Smartwatch ist angenehm zu tragen und nicht zu protzig. Dennoch ist sie mit 85 Gramm zwei bis vier Mal so schwer wie ein Fitness-Armband und so manch andere Laufuhr. Auch die Apple Watch ist mit 65 Gramm deutlich leichter.

Gewicht

Die Smartwatch ist angenehm zu tragen und nicht zu protzig. Dennoch ist sie mit 85 Gramm zwei bis vier Mal so schwer wie ein Fitness-Armband und so manch andere Laufuhr. Auch die Apple Watch ist mit 65 Gramm deutlich leichter.

Die Stiftung Warentest urteilt: „Schwerer, dicker Allrounder, optimal mit Android-Smartphones.“ Es funktioniert aber auch alles gut mit einem Apple-Handy, wie unser Test ergab.

Fazit

Die Stiftung Warentest urteilt: „Schwerer, dicker Allrounder, optimal mit Android-Smartphones.“ Es funktioniert aber auch alles gut mit einem Apple-Handy, wie unser Test ergab.

Mit 349 Euro ist das Gerät günstiger als eine vergleichbare Apple Watch.

Preis

Mit 349 Euro ist das Gerät günstiger als eine vergleichbare Apple Watch.

Ohne Zweifel zieht die Samsung Gear Sport im Büro oder in der Kneipe neidische Blicke anderer viel eher auf sich als meine eher einfach gestrickte Garmin-Laufuhr. Die Samsung ist in vielen Lebenssituationen nutzbar und erfasst sogar sportliche Aktivitäten, die mir bisher gar nicht so bewusst waren, wie zum Beispiel das Heckeschneiden. Das alles sind Vorteile, die weit über den Sport hinausgehen und rechtfertigen für manchen Lifestyle-Sportler am Ende sicher auch den stolzen Preis von 349 Euro. (P.s.: der Mann im Bild ist nicht der Autor) dpa

Unser Fazit

Ohne Zweifel zieht die Samsung Gear Sport im Büro oder in der Kneipe neidische Blicke anderer viel eher auf sich als meine eher einfach gestrickte Garmin-Laufuhr. Die Samsung ist in vielen Lebenssituationen nutzbar und erfasst sogar sportliche Aktivitäten, die mir bisher gar nicht so bewusst waren, wie zum Beispiel das Heckeschneiden. Das alles sind Vorteile, die weit über den Sport hinausgehen und rechtfertigen für manchen Lifestyle-Sportler am Ende sicher auch den stolzen Preis von 349 Euro.
(P.s.: der Mann im Bild ist nicht der Autor)

Bild: dpa

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