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05.09.2013

06:52 Uhr

Smartwatch Galaxy Gear

Samsung weckt das Uhrzeit-Monster

VonChristof Kerkmann

Das Handgelenk ist die neue Kampfzone der Technologie-Riesen: Samsung hat auf der IFA in Berlin seine erste Smartwatch angekündigt. Der Konzern ist damit dem Konkurrenten Apple zuvorgekommen.

Das Handgelenk wird digital

Samsung präsentiert Smartwatch

Das Handgelenk wird digital: Samsung präsentiert Smartwatch

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BerlinEine Uhr, mit der man telefonieren kann – das klingt nach einem Gadget für James Bond, Michael Knight oder Dick Tracy (je nach Generation). Doch die Realität hat die Fiktion eingeholt: Samsung enthüllte Mittwochabend auf der Elektronikmesse IFA seine Smartwatch Galaxy Gear.

Damit können Nutzer nicht nur eingehende Nachrichten diskret am Handgelenk anzeigen lassen, sondern auch gleich zurückrufen. Ein Griff zum Ohr genügt. Der Computer-Chronometer sei ein „Science-Fiction-Gerät“, sagte Samsung-Manager Pranav Mistry bei der Präsentation in Berlin.

Galaxy Gear steht für einen Trend: Nach den Hosentaschen wollen die Elektronikhersteller jetzt auch Handgelenke und Nasen besetzen – mit Smartwatches und Computerbrillen. Tragbare Technologien gelten in der Branche als Markt der Zukunft. Auch Apple, Google und Microsoft wollen ihn offenbar mit eigenen Entwürfen besetzen. Die Samsung-Präsentation in Berlin zeigt allerdings, sich die Geräte noch nicht unbedingt für den Massenmarkt eignen.

Bislang verkaufen der japanische Elektronikriese Sony sowie eine Handvoll Start-ups internetfähige Smartwatch-Modelle, allerdings mit mäßigem Erfolg. Der Einstieg von Samsung, der Nummer 1 in Sachen Smartphones, bedeutet eine neue Qualität: „Das könnte dem Thema einen großen Schub geben und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen“, sagt Josh Flood, Analyst beim amerikanischen Marktforscher ABI Research. Kaum ein Konzern investiert so viel ins Marketing wie Samsung.

Für den Apple-Rivalen ist die Galaxy Gear mehr als ein Gadget. Der Smartphone-Boom flaut langsam ab, die Zeiten rasanten Wachstums sind vorbei. „Die Unternehmen überlegen sich nun, wie sie die Margen erhöhen können“, sagt Analyst Flood. „Smartes Zubehör und neue Geräte wie Smartwatches oder Computerbrillen sind attraktiv, weil sie Stammkundschaft ansprechen.“

Kommentare (19)

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Account gelöscht!

05.09.2013, 07:48 Uhr

Sollte mal mehr in Richtung neuartiger Akkumulatoren geforscht werden, mit der Uhr jeden Tag 1-2 mal ans Ladegerät ist ja nicht so prickelnd.

klardenker

05.09.2013, 08:00 Uhr

Leider verblöden wir immer mehr. Was die Menschheit an Schwachsinn erschafft ist unglaublich.

Account gelöscht!

05.09.2013, 08:10 Uhr

Sorry, aber wer braucht sowas??

Zunächst dachte ich, es sei ein eigenes Handy. Nachdem ich ein wenig nachgegooglelt habe , ist es nichts anderes als eine schnurlose Freisprecheinrichtung. Ohne das passende Smartphone dazu, ist diese Uhr völlig sinnfrei.

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