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17.01.2015

18:12 Uhr

Sport der Zukunft

Der Fußball ist eine ewige Liebe

VonThorsten Giersch

Leben und Arbeiten werden sich gewaltig ändern. Nur der Fußball dürfte eine Konstante sein. Handelsblatt.com startet eine Serie zu Zukunftsthemen – und verändert sich selbst: Vom 28. Januar an erleben Sie neues Design.

Es war ein großartiges Jahr für den deutschen Fußball: Die Nationalmannschaft wurde Weltmeister in Brasilien. Bayern München und Borussia Dortmund spielten in der Champions League groß auf – auch wenn es ausnahmsweise mal keinen deutschen Endspielteilnehmer gab.

Bei den Frauen holte der VfL Wolfsburg den Titel in der höchsten europäischen Spielklasse. Und auch die Männer-Bundesliga leidet gemessen an den Einschaltquoten kein bisschen unter der Dominanz der Münchener, die so früh Meister wurden wie noch kein Team zuvor.

Top-Spieler können in Deutschland gehalten werden und der Reiz für Ausländer, hier zu spielen, wird immer größer. Die Zuschauerzahlen steigen, die Einnahmen sowieso und die Attraktivität der höchsten deutschen Spielklasse kann sich mit jeder anderen Liga messen.

Thorsten Giersch ist Mitglied der Chefredaktion von Handelsblatt Online.

Thorsten Giersch ist Mitglied der Chefredaktion von Handelsblatt Online.

Ganz nebenbei ist die gesellschaftliche Bedeutung der wichtigsten Sportart offensichtlich geworden: Fußball ist ein Bindeglied zwischen den Generationen und weit mehr als die oft titulierte schönste Nebensache der Welt. Was die Religion kaum noch schafft, bietet der Fußball: ein Gemeinschaftsgefühl.

Natürlich ist auch die Bundesliga als ursprünglichstes aller Produkte nicht vor Veränderungen gefeit: So hadern Millionen Fans von Traditionsvereinen über den Aufstieg von „Werksmannschaften“ wie Red Bull Leipzig, Hoffenheim oder Wolfsburg.

Fußball: Die teuersten deutschen Spieler

„CIES Football Observatory“

Die Schweizer Experten von Cies errechnen den Transferwert eines Spielers mit einem exklusiven Algorithmus, der auf der Basis von mehr als 1500 Transfergeschäften seit 2009 entwickelt wurde. Neben den persönlichen Merkmalen (Alter, Position, Vertragsdauer) umfasst der Algorithmus die Resultate der Spieler in ihren Klubs und in der Nationalelf sowie ihre Leistungsdaten (Tore, Vorlagen, Dribblings, etc.).

Quelle: Cies, Stand: Januar 2015

11. Platz: Bastian Schweinsteiger

Verein: FC Bayern München

Vertrag bis: 2016

Transferwert: 20 Millionen Euro

10. Platz: Julian Draxler

Verein: FC Schalke 04

Vertrag bis: 2018

Transferwert: 24 Millionen Euro

9. Platz: Mats Hummels

Verein: Borussia Dortmund

Vertrag bis: 2017

Transferwert: 25 Millionen Euro

8. Platz: André Schürrle

Verein: FC Chelsea

Vertrag bis: 2018

Transferwert: 30 Millionen Euro

7. Platz: Marco Reus

Verein: Borussia Dortmund

Vertrag bis: 2017

Transferwert: 34 Millionen Euro

6. Platz: Jerome Boateng

Verein: FC Bayern München

Vertrag bis: 2018

Transferwert: 35 Millionen Euro

6. Platz: Manuel Neuer

Verein: FC Bayern München

Vertrag bis: 2019

Transferwert: 35 Millionen Euro

4. Platz: Mesut Özil

Verein: FC Arsenal

Vertrag bis: 2018

Transferwert: 36 Millionen Euro

3. Platz: Thomas Müller

Verein: FC Bayern München

Vertrag bis: 2019

Transferwert: 39 Millionen Euro

2. Platz: Toni Kroos

Verein: Real Madrid

Vertrag bis: 2020

Transferwert: 41 Millionen Euro

1. Platz: Mario Götze

Verein: FC Bayern München

Vertrag bis: 2017

Transferwert: 52 Millionen Euro

Wobei es auch das zum Beispiel bei Bayer Leverkusen seit Jahrzehnten gibt. Aber der langjährige Streit um die Einführung einer offensichtlich sinnvollen Sache wie der Tor-Beweis zeigt doch, wie eisern die Verantwortlichen an Traditionellem festhalten. Immerhin gibt es die Technik jetzt.

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