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17.03.2017

10:06 Uhr

Britta Weddeling ist als Korrespondentin für das Handelsblatt im Silicon Valley unterwegs.

Britta Weddeling

Britta Weddeling ist als Korrespondentin für das Handelsblatt im Silicon Valley unterwegs.

Die diesjährige SXSW war eine Post-Trump-Konferenz. Nach der Wahl des neuen US-Präsidenten denkt das liberale Amerika über sich selbst nach. In die übliche Technologie-Euphorie des Festivals hat sich große Ernsthaftigkeit gemischt. Früher galt etwa Künstliche Intelligenz vor allem als Chance für Fortschritt und Geschäft. Nun diskutiert die Branche auf der Bühne über die dunkle Seite der Macht, über diskriminierende Algorithmen, Filterblasen und Hasskommentare in sozialen Netzwerken wie Facebook.

Die digitalen Visionäre erkennen, dass mehr Technologie eben nicht per se die Lösung für alle Probleme ist, dass wir mehr Haltung zur umfassenden Digitalisierung einnehmen müssen, inklusive der ethischen Fragen. Es ist das längst überfällige Eingeständnis der vermeintlichen Alleswisser. Die SXSW feiert das Nicht-Perfekte, das Leben als ewige Beta-Version.

Kommentare (1)

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Herr Martin Dowideit

17.03.2017, 19:44 Uhr

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