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17.01.2011

16:40 Uhr

Tablet Xoom

Motorolas iPad-Alternative

VonNicole Franziska Kögler
Quelle:Zeit Online

Bei der diesjährigen Consumer Electronic Show (CES) waren Tablet-PCs das wohl größte Thema und von all den dort vorgestellten Geräte erhielt das Xoom von Motorola die wohl meiste Aufmerksamkeit. Es hat das Zeug zum Apple-Gegner. Das Tablet läuft mit Googles neuen System Android 3.0 und kann Flash.

Xoom-Demonstration auf der CES: Es hat das Zeug zum iPad-Gegner. Reuters

Xoom-Demonstration auf der CES: Es hat das Zeug zum iPad-Gegner.

HAMBURG. Offiziell ist das Xoom noch in der Entwicklung und soll erst Ende März in den USA zu kaufen sein. Trotzdem scheint schon festzustehen, dass es eine ernsthafte Konkurrenz für Apples iPad werden könnte.

Ein schickes schwarzes Gehäuse ohne Schnickschnack und ohne störende Knöpfchen, sauber verarbeitet. Das ist der Eindruck, den das Xoom vermittelt. Damit sieht es dem iPad ziemlich ähnlich. Bis auf den Knopf - im Gegensatz zur Konkurrenz von Apple hat das Motorola-Tablet keinen Bedienknopf auf der Oberfläche, alles geschieht über den Touchscreen.

Wichtiger aber ist, was in ihm steckt. Das größte Potenzial im Vergleich zum Apple-Kontrahenten hat das neue Tablet aufgrund seines Betriebssystems. Denn das Xoom ist das erste Tablet, in dem Googles neueste Androidversion 3.0 steckt, Honeycomb (Honigwabe) genannt. Sie wurde eigens für Tablets entwickelt und ist nach Gingerbread, der Überarbeitung der Smartphonesoftware, der nächste Schritt Googles im mobilen Markt.

Android 3.0 unterscheidet sich, soweit es auf der CES zu sehen war, sehr von den Vorgängern. Zwar zeigte Google nur eine Demo-Version, Motorola nur einen Prototyp, doch die Fachwelt war beeindruckt. Technikredakteure wählten das Xoom zum besten Gerät der Show.

Ein bei Youtube veröffentlichtes Video vermittelt einen Eindruck davon, wie Honeycomb aussieht. Die Bedienung erfolgt über Elemente, die dreidimensional auf der Oberfläche angeordnet sind. Google bezeichnet diese Darstellung marketingtauglich als "holografisch".

Das System ist natürlich für Google-Anwendungen ausgelegt, Googlemaps soll zum Beispiel ruckelfrei und in 3D laufen. Texte liest der Benutzer über Googlebooks, Videochats führt er über Googletalk. Auch die GMail-App ist schon installiert. Und anders als das iPad unterstützt Android 3.0 Videos in Flash.

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