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03.05.2012

22:31 Uhr

Technik im Blick

Was das Galaxy S3 kann

VonAxel Postinett

Die Zeit des Kopierens ist vorbei. Samsung setzt heute Maßstäbe, was Smartphone-Technik angeht. Und das Galaxy S3 hat alles, um den Siegeszug der Koreaner bei Android-Smartphones fortzusetzen.

JK Shin, Chef der Mobilfunksparte von Samsung, mit dem Gerät, das Ende Mai in den Handel kommen soll. Reuters

JK Shin, Chef der Mobilfunksparte von Samsung, mit dem Gerät, das Ende Mai in den Handel kommen soll.

San FranciscoIm Maschinenraum des Samsung Galaxy S3, dem unspektakulären, sanft gerundetem Gehäuse, werkelt der hauseigene Exynos 4412, ein Prozessor mit vier Rechenkernen und 1,4 Ghz-Taktfrequenz. Damit sieht das S3 sehr gut in der Oberklasse der 2012er-Modelle aus, in dem bereits Quad-Core-Geräte wie das HTC One X Furore machen. Mehr Rechenkerne bedeuten theoretisch mehr Leistung, wenn Betriebssystem und Software das nutzen können.

Beeindruckend ist die Möglichkeit, drei Bilder pro Sekunde mit der - nur durchschnittlichen - 8-Megapixelkamera aufzunehmen. Für Sport- und Schnappschuss-Fotografie ist das ein echter Fortschritt. Statt die Hardware unnötig aufzubohren wurde in die Software investiert, zahlreiche neue Features wie Gesichtserkennung oder automatische Weiterleitung von Fotos an Freunde sind integriert. Erkennt die Software ein Gesicht, reicht ein Klick, um das Foto an diese Person weiterzuleiten, wenn sie in der Kontaktliste ist.

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Wird ein Video aufgenommen, kann gleichzeitig noch ein Standbild gemacht werden. Pfiffig: Die Frontkamera erkennt, ob sie von einem Gesicht angestarrt wird. Ist das der Fall, wird der Bildschirm nicht in den Stromsparmodus versetzt, also abgeschaltet, solange jemand offenbar mit dem Gerät arbeitet ohne längere Zeit irgendwelche Eingaben zu machen. Dafür werden die Augenbewegungen durch die Kamera analysiert. Wählt man eine Telefonnummer aus dem Telefonbuch und hält das Gerät ans Ohr, wird automatisch eine Verbindung aufgebaut.

Von der Leistung profitiert ebenfalls die neue Sprachsteuerung und der Equalizer, der in Echtzeit die Gesprächsqualität erhöhen soll, indem eine Stimme stärker aus dem Hintergrundlärm herausgehoben werden soll. Der Bildschirm mit 1280 x 720 Bildpunkten misst 4,8-Zoll in der Diagonale (iPhone 4S: 3,5-Zoll), das sind 22 Prozent mehr als beim Vorgänger. Trotzdem ist das Gehäuse nur unwesentlich größer geworden, der seitliche Rand wurde spürbar reduziert.

Kommentare (5)

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Klausi

03.05.2012, 22:17 Uhr

Das S3 ist ein Smartphon für den Dummbeutel mit zu viel Geld! Der sich ein Plastikteil andrehen lässt, das auch wie alle anderen Samsung-Handys kaum und viel zu späte Updates, sowie einen schlechten Kundensupport erhalten wird. Doch wenn die Vorbestellungszahlen stimmen sollten, gibt's noch genug Dummbeutel auf der Welt

Christoph

03.05.2012, 22:29 Uhr

Die Zeit des Kopierens ist vorbei?
S-Voice= Siri
AllShare Cast=AirPlay

Sims

03.05.2012, 22:39 Uhr

Nur weil Apple die Sprachsteuerung vorher hatte ist es jetzt kopiert??? Was soll Samsung denn sonst machen, vielleicht nen programm das gedanken liest????

Ach und Nen Iphone is besser weils mit alu und glas is oder wie?? Nur weil jemand Kunststoff verwendet is es doch lang nicht billig!!

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