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13.09.2012

12:18 Uhr

Teststrecke spezial zum iPhone 5

Solides Upgrade, genial verpackt

VonAxel Postinett

Mit dem iPhone 5 hat Apple erneut ein Meisterwerk im Design hingelegt. Aber bei der technischen Innovation fehlt der „Wow“-Faktor – ein erster Test der Eigenschaften des neuen Smartphones der Kalifornier.

Groß und leicht

iPhone 5 vorgestellt

Groß und leicht: iPhone 5 vorgestellt

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Das neue iPhone hat einen etwas größeren, in die Länge gestreckten Bildschirm, der jedoch immer noch hinter der Konkurrenz von Nokia Lumia 920, Samsung Galaxy S3, Google Nexus oder HTC One X hinterherhinkt. Apple sagt, das iPhone 5 liegt dann gut in der Hand. Kleiner Hinweis: das Google Nexus auch.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett

Neu ist der Datenfunk 4G LTE, den ebenfalls längst andere vorher hatten. Außerdem ein Apple A6-Prozessor, der doppelt so schnell sein soll wie der Vorgänger. Schön und gut, aber Qualcomm und Nvidia haben längst aufgeholt. Ein ausführlicher Praxistest wird erst zeigen müssen, was der A6 schafft und ob er noch einen Vorsprung zur Konkurrenz hat.

Absolut beachtlich: Eine Stärke von 7,6 mm für ein Smartphone dieser Größe, das hochwertige eloxierte Aluminiumgehäuse mit 112 Gramm, präzise diamantgeschliffene, abgerundete Kanten und ein exakt eingelassener Touchscreen. Hier muss man einfach mal sagen, dass die chinesischen Arbeiter und Arbeiterinnen bei Foxconn einen außerordentlich guten Job machen. Designed in California, aber Made in China!

Das iPhone 5 bietet nun Dualband 802.11n WiFi für schnelle Downloads, wie zuvor schon von Amazon für seine Kindle-Tablets vorgestellt. Das ist gut und sinnvoll.

Weniger gut ist der neue, verkleinerte Systemstecker, der Besitzer von teilweise sehr teuren iPhone-Dockingstationen für die Musikwiedergabe zur Verwendung von klobigen Adaptern zwingt, oder dem Neukauf ihrer Musikanlagen. Alternative: Nachkauf eines iPhone 4S statt iPhone 5, solange es noch welche gibt.

Kommentare (21)

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donronny

13.09.2012, 02:39 Uhr

Lieber Postinett, das sys von Apple steht noch am Anfang und ist weder Altbacken noch am Ende, denn: Das IOS wurde 2006/2007 soweit erweitert, dass es dann erstmalig als Computersys bezeichnet werden konnte. Ob etwas Altbacken ist entscheiden Eleganz, Optik und Bedienbarkeit.
Wer ist denn diesbezüglich besser- Hmmmmmm, erbitte Antwort.

MarcusMa

13.09.2012, 07:43 Uhr

"Designed in California, aber Made in China!"
Wenn China so hohe Qualität tatsächlich produzieren könnte, würden sie es selber machen. Die Wertschöpfung der chinesischen Wirtschaft liegt im einstelligen Prozentbereich weil alles importiert wird. China schraubt lediglich zusammen. Das ist keine Leistung.

PeterHeisenberg

13.09.2012, 08:50 Uhr

Da schreibt ein Ingeneur über die technischen Daten des iPhones und vergleicht die nackten Zahlen mit der Konkurrenz. Es fehlt ihm wohl der Weitblick, um das Erfolgsrezept des iPhones zu erkennen: es ist das Gesamtpaket aus Hard- und Software, das den Verkaufserfolg begründet. An diesen Erfolg wird das iPhone5 anschließen können. Und zu guter Letzt: auch das Apple-typische Design ist ein Erfolgsfaktor - aber wenn ich mir das Photo von Axel Postinett so anschaue, dann ist es mit seinem Designverständnis wohl nicht weit her. Na, dann kaufen Sie sich doch was anderes, aber verschonen Sie uns mit Ihrem Qualitätsjournalismus.

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