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01.09.2016

10:45 Uhr

Trends der IFA

Smartphone schlägt Fernseher

VonIna Karabasz, Christof Kerkmann

Fußball-EM und Olympische Spiele haben den Umsatz bei TV-Geräten angekurbelt. Star der am Freitag beginnenden Elektronikmesse IFA in Berlin ist aber kein Fernseher. Was Sie auf der Technikshow nicht verpassen sollten.

Smarte Technik

Im Zeichen der Vernetzung – das sind die Neuheiten auf der IFA

Smarte Technik: Im Zeichen der Vernetzung – das sind die Neuheiten auf der IFA

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BerlinKnackige Kontraste, strahlende Farben, riesige Bilder: Ab morgen setzen die TV-Hersteller auf der IFA ihre neuen Modelle in Szene. Für viele Besucher der Technikmesse in Berlin dürften es die größten Hingucker sein. Doch trotz dieser optischen Überlegenheit, der eigentliche Star der Messe ist ein anderes Gerät: „Das Smartphone plus X, das ist der Trend der IFA“, sagt Timm Lutter vom deutschen Technologieverband Bitkom.

Das gilt einerseits für die Größe des Geschäfts – der Umsatz mit iPhone, Galaxy S7 & Co dürfte in diesem Jahr allein in Deutschland 10,4 Milliarden Euro betragen und damit die gesamte klassische Unterhaltungselektronik mit 9,5 Milliarden Euro übertreffen. Und das, obwohl Fußball-EM und Olympische Spiele den TV-Herstellern eine Sonderkonjunktur verschafft haben.

Zahlen und Fakten zur IFA

Neuer Name

Im Volksmund heißt sie noch Funkausstellung. Doch der Ausrichter hat den alten Namen der Messe in Berlin längst gestrichen und spricht - auch für fremde Zungen beherrschbar - schlicht von der IFA.

Neue Themen

Funk und Fernsehen spielen auf der Messe zwar noch eine Rolle, auf dem Gelände im Ortsteil Westend sind aber inzwischen auch Unterhaltungselektronik, Hausgeräte und IT zu sehen. Gerade die Smartphone-Hersteller haben zuletzt an Bedeutung gewonnen.

Mehr Fläche

Der Messe hat die Ausweitung offenbar gut getan: Es kommen so viele Aussteller wie nie zuvor, die Fläche ist seit Wochen ausgebucht. 2015 präsentierten sich 1650 Unternehmen auf 150.000 Quadratmetern, in diesem Jahr dürften es noch mehr sein.

Mehr Orte

Angesichts der Platzprobleme weicht der Veranstalter erstmals auf einen Ort außerhalb des Geländes aus: In der Station Berlin findet ein Marktplatz für Fachbesucher statt.

Wichtig für den Handel

Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft kommt der IFA eine wichtige Rolle zu, sie gilt als Ordermesse. Hersteller und Handel hoffen auf einen Impuls – auch, weil sich viele Verbraucher inspirieren lassen. 245.000 Besucher kamen im vergangenen Jahr.

Tickets und Öffnungszeiten

Die Messe öffnet vom 2. bis 7. September jeweils von 10 bis 18 Uhr, für Fachbesucher ab 8 Uhr. Einzeltickets kosten an der Tageskasse 17 Euro, ermäßigt 13 Euro, Schüler bekommen für 9 Euro ein Ticket. Ab 14 Uhr gibt es günstigere „Happy-Hour-Tickets“. Mehr Informationen: www.ifa-berlin.de

Das gilt andererseits für den Einfluss auf die gesamte Branche. „Das Smartphone hat eine Doppelrolle“, sagt Lutter: Einerseits verdränge es Gerätekategorien wie Digitalkameras, Camcorder oder mobile Spielkonsolen, anderer ermögliche es Fitness-Tracker oder vernetzte Audiosysteme, die heute als Wachstumsfelder gelten. „Das Smartphone ist Vertreiber und Antreiber zugleich“, sagt Lutter.

Smart Home: Heizen, kochen, leuchten

Das Haus bekommt Augen – zumindest wenn es nach Bosch geht. Der Konzern stellt auf seinem IFA-Stand das vernetzte Zuhause in den Mittelpunkt. Da gibt es eine neue Dunstabzugshaube mit Sensoren, die sich automatisch einschalten kann, und Rauchmelder, der auch Luftqualität und Temperatur misst und somit auch vor Mief und Schimmel schützen soll. Und mithilfe einer neuen Überwachungskamera samt Lautsprecher lassen sich Besucher an der Tür sogar aus der Ferne begrüßen.

Längst wird vernetzt, was sich vernetzen lässt: Lampen und Steckdosen, Auch Schlösser und Rauchmelder, Staubsauger und Küchenmaschinen. Etliche Unternehmen geben auf der IFA ihre Premiere in diesem Markt, neben Bosch etwa die deutsche Lenovo-Tochter Medion oder der Routerhersteller AVM mit einem Heizthermostat. Währenddessen zeigt die Deutsche Telekom die zweite Generation des Steuerungszentrale Qivicon. Als Schaltzentrale fürs vernetzte Zuhause etabliere sich das Smartphone, sagt Bitkom-Präsidiums-Mitglied Martin Börner – es sei wie ein „Schweizer Offiziersmesser“.

Der Markt ist bislang noch klein, Experten erwarten aber ein rasantes Wachstum. Im 2030 werde jedes dritte neu gebaute oder renovierte Haus über automatisierte und vernetzte Elektronik, Heizung oder Lüftung verfügen, prognostiziert die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC – wenn die Hersteller die Nutzer überzeugen, ist das ein potenzieller Milliardenmarkt. Eine wichtige Voraussetzung: Datensicherheit und Privatsphäre müssen gewährleistet sein.

Kommentare (2)

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02.09.2016, 15:30 Uhr

Ralph S.17.08.2016, 15:55 Uhr
Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.


HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA



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02.09.2016, 15:36 Uhr

Ralph S.25.08.2016, 12:45 Uhr
Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.


Hahahahahahahahahahahahahaha



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