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13.02.2004

09:40 Uhr

Technik

UMTS: Mobilfunk der nächsten Generation

Nach dem großen Hype um den Mobilfunk der nächsten Generation kam zunächst die Ernüchterung. Mobilfunkanbieter und Gerätehersteller bekamen die Kinderkrankheiten der Technik nicht richtig in den Griff

Die Vision: UMTS steht für Universal Mobile Communications Standard. Diese sogenannte dritte Generation des Mobilfunks wird die bisherigen Netze ergänzen. Mit bis zu zwei Megabit pro Sekunde sollen Daten via Handys und Laptops ausgetauscht werden. Das ermöglicht neue Anwendungen wie Bildtelefonie und Videokonferenzen.

Die Probleme: Bislang hat die Kundschaft in Deutschland nur Ankündigungen gehört. Aus gutem Grund: Mobilfunkanbieter und Gerätehersteller bekommen die Kinderkrankheiten der Technik nicht richtig in den Griff. Die Übergabe zwischen den alten und neuen Netzen funktioniert noch nicht, Verbindungen brechen ab. Die Handy-Akkus machen zu schnell schlapp.

Die Aussichten: Rund ein Viertel der deutschen Bevölkerung kann UMTS theoretisch empfangen, das ist Auflage der Regulierungsbehörde. Doch die Mobilfunker wagen sich nur zögerlich an den Massenmarkt, zu groß ist die Furcht, die Kundschaft mit einer unausgereiften Technik zu verprellen.

Die Preise: Bei UMTS müssen die Kunden tiefer in die Tasche greifen als sie es bislang gewohnt sind. Mit Vertrag kosten die UMTS-Karten für Laptops bei Vodafone 359 Euro. Für die Nutzung gibt es unter anderem eine Pauschale von 60 Euro monatlich, die 30 Stunden Internet-Surfen einschließt.

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