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06.01.2005

07:45 Uhr

Verbesserte Übertragung der Datenpakete

Handynetze: Auf UMTS folgt HSDPA

Nachdem vor ein paar Jahren in aller Stille das erste UMTS-Test-Netz Europas auf der kleinen Isle of Man aufgebaut worden war, sollen die Bewohner der Insel in der irischen See jetzt erneut den Rest Europas in Sachen schneller Mobilkommunikation hinter sich lassen.

HB DÜSSELDORF. Ein Netz mit neuester Technologie, die als High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) und High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) bezeichnet wird, soll bis zum Sommer 2005 auf der Insel stehen, so Handyhersteller Nokia. Die neue Technik wird UMTS aber nicht ablösen. Sie ist kein Ersatz, sondern eine Erweiterung, so Nokia. Folgerichtig wird HSDPA als Netzgeneration 3,5 bezeichnet, UMTS ist die dritte. Die teuren UMTS-Netze müssen demnach nicht ausgetauscht werden, allerdings sei ein Update der Software fällig. Verbessert wird vor allem die Übertragung der Datenpakete, mit der Folge, dass sie viel schneller ans Ziel kommen. So sind sehr viel höhere Geschwindigkeiten als bei UMTS möglich. Nokia spricht von Übertragungsraten von bis 14 Megabit pro Sekunde, ein UMTS bietet eine Übertragungsgeschwindigkeit von zwei Megabit pro Sekunde. Auch das schnelle HSDPA ist übrigens noch nichts gegen neueste Erfolge von Siemens: Die Forschungsabteilung des Münchner Unternehmens erreichte im Dezember vergangenen Jahres eine Übertragungsgeschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde und stellte damit einen neuen Weltrekord auf.

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