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14.04.2015

12:51 Uhr

Digitalisierung im Sport

Selbstoptimierung per Gesundheits-App

VonNoah Gottschalk

Smartphones, Smartwatches, Smart‐TVs ‐ heutzutage ist alles vernetzt und digital. Auf der Fitnessmesse FIBO in Köln hat die Branche gezeigt, was sie unter Digitalisierung versteht: totale Überwachung.

Smarte Fitnessgeräte liegen im Trend. Dariush Müllers

Vernetzt

Smarte Fitnessgeräte liegen im Trend.

Köln„Beweg dich! Schneller! Und eins, zwei, drei, vier. Noch mal!“ - so schallte es jüngst durch die Hallen der Kölnmesse. Bodybuilder und Personal Trainer, deren Muskeln sich auf ihren viel zu engen T‐Shirts abzeichnen, sollten Unsportliche in die Fitnessstudios der Republik locken. Beim Anblick der muskelbepackten Männer kam dann jedoch die Frage auf, ob zu viel Fitness nicht doch ungesund ist. Den Großteil der rund 100.000 Besucher der Fitnessmesse FIBO schien das jedoch nicht zu interessieren.

Augmented Reality in der Logistik: James Bond in der Lagerhalle

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Augmented Reality wird zum Effizienztreiber der Logistik. Datenbrillen und Spezialdisplays beschleunigen die Orientierung der Arbeiter – und tilgen Fehler. Was wie Science Fiction klingt, steht kurz vor der Marktreife.

Gesundheits‐Apps, digitale Schrittzähler und Sportuhren treiben die Selbstoptimierung auf die Spitze. Auch vor der Fitnessbranche macht die Digitalisierung keinen Halt. So stellte das junge Start‐Up Mxo Media in Köln eine Technik vor, mit der man ein Fitnessstudio schon vor Baubeginn realitätsnah erkunden kann. Dazu bekommt man eine große schwarze Brille aufgesetzt, die an einen leistungsstarken Computer angeschlossen ist. Der Hersteller der futuristisch anmutenden Geräte, Oculus, ist Marktführer in dem Bereich. Vor den Augen erscheint das Bild eines Fitnessstudios, welches Programmierer mithilfe der Baupläne nachgebaut haben. Durch Bewegen des Kopfes und mithilfe einer Spielekonsole kann man durch das Studio navigieren.

Diese Technik nennt sich „Virtual Reality“ und kommt sonst im Gaming‐Bereich zum Einsatz. „Unsere Technik nimmt das Problem der Uneinsichtigkeit vor dem Kauf von beispielsweise einer Mitgliedschaft für das Fitnessstudio“, erklärt Geschäftsführer Maximilian Schmierer.

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