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19.01.2005

18:00 Uhr

Verstärkersystem von Sonos bietet Hörgenuss in allen Räumen

Zonenrandgebiet der Musik

VonAxel Postinett

Manche Dinge fallen einfach schon auf, weil sie so unauffällig sind. Wie der "Zoneplayer" von Sonos. Auf der Messe CES in Las Vegas gehörte das Musik-Verteilsystem für zu Hause zu den Geheimtipps.

Zoneplayer von Sonos

Zoneplayer von Sonos

HB DÜSSELDORF. Das System hat eine Monitor-Fernbedienung und integrierten Verstärker und ist eine Alternative zu Yamahas erfolgreichem "Musiccast"-System, das aber ein Mehrfaches kostet. Ab Ende Januar wird der "Zoneplayer" in den USA verkauft, ab März wird bei Onlinebestellung auch nach Europa geliefert.

Das junge Design mit den abgerundeten Kanten wirkt angenehm puristisch und passt sich problemlos in die meisten Wohnstile ein. Nicht zuletzt, weil außer einer schlanken Wippe für Lautstärke und einer Stummtaste keine Bedienungselemente die Optik stören. Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck.

Auf der Rückseite findet sich ein spartanisches Steckerfeld für Lautsprecher, Netzwerkkabel - es empfängt die Musik von PC oder Laptop - und eine externe Quelle wie CD- oder MP3-Spieler. Der erste "Zoneplayer" eines Systems muss per Kabel angeschlossen werden. Alle anderen können auch drahtlos kommunizieren. Bis zu 32 "Zoneplayer" können zusammengeschaltet werden und auf einen Musikspeicher oder Internetradio zugreifen, wobei auf allen Anlagen das gleiche Programm oder überall unterschiedliche Stücke gespielt werden können.

Der Clou ist die drahtlose Fernbedienung. Per leichtgängigem Sensorrad (der Apple iPod lässt grüßen) wählt der Benutzer den gewünschten Raum auf einem Bildschirm, dann Programm oder Lautstärke. Angezeigt wird die Albumhülle (wenn verfügbar), die Laufzeit und der Interpret.

Die eingebaute 2 x 50-Watt-Endstufe machte im Hörtest an höherwertigen 3-Wege-Boxen einen sehr sauberen Eindruck, mit satten Bässen und transparenten Höhen, der Preisklasse jedenfalls gut angemessen.

Fazit: Wer sowieso schon einen Rechner voll mit Musik hat und wem die Yamaha-"Musiccast" für alle Räume bislang zu teuer war, der kann hier zugreifen. Noch steht für Sonos aber kein europäisches Händlernetz zur Verfügung. Menüs und PC-Software sind komplett in Englisch. Wer aber einfach nur die Musik vom PC auf seine Anlage in einen anderen Raum übertragen will, der ist mit einer drahtlosen "Extenderbox" (WLan) besser bedient. Denn die gibt es schon ab 100 Euro.

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