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04.11.2015

09:32 Uhr

Wrist Communicator Rufus Cuff

Wem eine Smartwatch nicht reicht

VonTobias Költzsch
Quelle:Golem.de

Smartwatch war gestern, mit dem Rufus Cuff drängt jetzt ein „Wrist Communicator“ auf den Markt: Das Gerät mit 3,2-Zoll-Display wird wie eine Uhr ums Handgelenk geschnallt, ist aber merklich klobiger als eine Smartwatch.

Wie eine Smartwatch, nur größer und klobiger. (Foto: pr)

Handgelenkscomputer Rufus Cuff

Wie eine Smartwatch, nur größer und klobiger. (Foto: pr)

BerlinDas US-Unternehmen Rufus Labs bietet seinen Handgelenkscomputer Rufus Cuff jetzt zur Vorbestellung an. Das Gerät wurde ursprünglich über Indiegogo finanziert, jetzt bietet der Hersteller es wieder über die Crowdfunding-Plattform an.

Rufus Cuff ist im Grunde eine übergroße Smartwatch, auf der ein vollwertiges Android-System installiert ist. Dieses dürfte sich durchaus komfortabel bedienen lassen, da das Display 3,2 Zoll groß ist. Das ist zwar merklich weniger als bei aktuellen Smartphones, aber immer noch deutlich mehr als bei den gängigen Smartwatches.

Entsprechend auffällig wirkt Rufus Cuff allerdings auch am Handgelenk: Das Gerät bedeckt selbst bei normal proportionierten Armen gut die Hälfte des Unterarms. Dementsprechend vermarktet es der Hersteller auch als „Wrist Communicator“ und nicht als Smartwatch. Fraglich ist, wie praktisch das Gerät bei kühleren Temperaturen ist, wenn der Nutzer einen Pullover oder eine Jacke trägt.

Als eines der Haupteinsatzgebiete sieht Rufus Labs die Audio- und Videokommunikation über das Handgelenk. Zudem dürfte sich Rufus Cuff dank der eingebauten Sensoren auch gut für Fitness-Tracking und Sportanwendungen sowie Navigationsprogramme eignen.

Im Inneren arbeitet ein nicht näher benannter Cortex-A9-Prozessor von Texas Instruments, der eingebaute Speicher ist wahlweise 8, 16, 32 oder 64 GByte groß. Bluetooth läuft in der Version 4.0, an Sensoren gibt es neben einer GPS-Antenne die üblichen Smartphone-Sensoren. Als Android-Version kommt Kitkat zum Einsatz, das mittlerweile reichlich antiquiert ist.

Das Rufus Cuff hat eine nach vorne gerichtete Kamera für Videotelefonie und Lautsprecher. Der eingebaute Akku hat eine Nennladung von 1.175 mAh. WLAN wird nach 802.11b/g/n unterstützt, ein Mobilfunkmodem hat das Gerät nicht – was bei mobiler Nutzung ein Smartphone mit WLAN-Hotspot voraussetzt.

Die 8-GByte-Version des Rufus Cuff ist aktuell für 250 US-Dollar vorbestellbar, darauf kommen noch Versandkosten und Einfuhrgebühren. Ein Update auf 16 GByte kostet zusätzliche 40 US-Dollar.

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