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02.07.2015

11:23 Uhr

Energy Awards – die Nominierten

Wenn die neue Heizung online bestellt wird

VonJürgen Flauger

Mit den Energy Awards zeichnen das Handelsblatt und Partner Firmen und Projekte aus, die die Energiewende voranbringen. Jetzt wurden die Kandidaten nominiert. Darunter sind Start-ups, aber auch ein großer Autokonzern.

Aus über 100 Bewerbungen wurden die besten 15 Vorschläge ausgewählt. Lena Boehm f�r Handelsblatt

Jurysitzung in der Handelsblatt-Redaktion

Aus über 100 Bewerbungen wurden die besten 15 Vorschläge ausgewählt.

DüsseldorfDie Energiewende ist zweifellos eine Mammutaufgabe – und Deutschland kann jede Idee gebrauchen, damit der Umstieg auf die grüne Energiewelt zum Erfolg wird. Die besten Ideen und Projekte sollen auch in diesem Jahr wieder mit den von Handelsblatt und General Electric (GE) initiierten Energy Awards gewürdigt werden. Vergeben werden die Branchenoscars von der Energy Academy, einem Think Tank, der inzwischen rund 230 Experten aus allen Facetten der Energiebranche zusammen bringt.

Der Vorstand der Energy Academy kam jetzt zusammen, um aus den mehr als 100 Bewerbungen eine Vorauswahl zu treffen. In fünf Kategorien wurden die jeweils drei besten Vorschläge nominiert. Darunter sind große Unternehmen wie Volkswagen oder Trimet Aluminium, aber auch Kommunalversorger wie die Stadtwerke Wolfhagen oder Start-up wie Aquakin. Folgende Unternehmen und Projekte wurden nominiert:

Eon-Vorstand Reutersberg: „Eine Bad Bank? Vergessen Sie’s!“

Eon-Vorstand Reutersberg

Premium „Eine Bad Bank? Vergessen Sie’s!“

Bernhard Reutersberg sucht für Eon nach neuen Geschäften. Im Interview erklärt der Vorstand, wie der Konzern neue Wettbewerber abwehren will und weshalb auch die neue Gesellschaft Uniper eine glänzende Zukunft hat.

Kategorie Start-up: Aquakin (Kleinstwasserkraftwerk Blue Freedom), Thermondo (Digitalisierung des Heizungswechsels), SmartB Energy Management (Softwarelösung für die energetische Überwachung von Gewerbeimmobilien in Echtzeit)

Kategorie Industrie: Volkswagen (ganzheitliches ökologisches Unternehmensprogramm Think Blue.Factory.), Trimet Aluminium (Aluminiumelektrolyse mit flexibler Energiezufuhr), Sunfire (Reversible Elektrolyse vereint Brennstoffzelle und Elektrolyse in einer Anlage)

Kategorie Mobilität: Kreisel Electric (Lithium-Ionen-Batterietechnologie), Wiener Stadtwerke und ÖBB Personenverkehr (Die „smile“-App kombiniert als Mobilitätsplattform die verschiedensten Verkehrsmittel“), Terberg Nordlift (Terminal-Zugmaschinen mit vollelektrischem Antrieb)

Kategorie Smart Home: Tado (Thermostat, automatische Heizungsregelung mit Hilfe einer App), HHS Planer + Architekten (Mehrfamilien-Wohnhaus im Effizienzhaus-Plus-Standard), Provedo (Mehrgenerationenhaus AWO Wohnpark – Eine Smart-Home-Automationslösung)

Kategorie Utilities & Stadtwerke: Stadtwerke Wolfhagen (genossenschaftliche Erzeugung von Erneuerbaren Energien), Netze BW (Netzautomatisierungslösung zur Integration regenerativer Energien), Grundgrün Energie (Grundgrüner Strom Index Spot – Ein Produkt für die digitale Energiewirtschaft 4.0)

HB

Handelsblatt Energy Awards

Zu den Vorstandsmitgliedern zählen neben den beiden Chairmen Hans-Jürgen Jakobs (Handelsblatt) und Stephan Reimelt (GE) Michael Wübbels (VKU), Frank Schmidt (Deutsche Telekom), Matthias Wendel (Dong Energy), Stephanie Schoss (Susi Partners), Sven Becker (Trianel), Marc Oliver Bettzüge (Universität Köln), Olaf Heil (RWE), Jens Raschke (Bearing Point), Gonzague Dejouany (EDF Deutschland) und Dr. Georg Kofler (Kofler Energies).

Über die Gewinner der Energy Awards entscheiden dann anhand der Nominierungen alle Mitglieder der Energy Academy. Verliehen werden die Preise am 8. Oktober im Rahmen einer feierlichen Gala im Museum für Kommunikation in Berlin.

Dabei wird auch der „Energizer des Jahres“ gekürt. Mit diesem Sonderpreis will die Energy Academy Persönlichkeiten auszeichnen, die sich als Visionäre um die Energiewende verdient machen. 2014 wurde Bertrand Piccard geehrt, der derzeit mit seinem Solarflugzeug einen Rekordversuch unternimmt. Im Jahr zuvor war es Jeremy Rifkin.

Kommentare (1)

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02.07.2015, 12:43 Uhr

Die Energiewende war schon in dem Moment gescheitert, in dem Moment, da sich die sog. Erneuerbaren Energien auf ein Gesetz = EEG mit der Politik verständigt haben. Das EEG ist Marktfeindlich und zeigt nur, dass die sog. Erneuerbaren Energien nicht wirtschaftsfähig und damit technisch Innovativ sind. Wind und Sonne können keine Grundlast liefern und die Speicher von Wind und Sonne sind viel zu teuer und technisch unsinnig, da die Speicher nur den Strom verfügung stellen können, den sie zuvor von der mangelhaften Stromquelle Sonne oder Wind bezogen haben.

Energiewende = technischer Schwachsinn und dient nur einen...den Abzockern der Grünen-EE-Branche. Die Energiewende/EEG wird für uns als Volkswirtschaft/Bürger eines hinterlassen....VERBRANNTE ERDE!

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