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12.06.2000

13:05 Uhr

Telefonkonzern

Ministerpräsident Mori fordert Privatisierung von NTT

Die Regierung in Tokio hofft auf einen hohen Erlös bei einem zweiten Börsengang des staatlichen Telefonkonzerns.

dpa-afx TOKIO. Der staatliche japanische Telefonkonzern Nippon Telegraph and Telephone (NTT) soll nach dem Willen von Ministerpräsident Yoshiro Mori völlig privatisiert werden. Angesichts der Herausforderungen werde das wirtschaftliche Überleben für NTT schwierig, wenn der Konzern nicht in ein Privatunternehmen umgewandelt werde, sagte Mori am Montag in einer Fernsehdebatte zur Parlamentswahl am 25. Juni.

Der Generalsekretär von Moris Liberaldemokratischer Partei, Hiromu Nonaka, sagte, das Parlament solle die jetzige gesetzliche Regelung revidieren, wonach der japanische Staat mindestens ein Drittel an NTT halten muss.

Bereits im Dezember hatte Tokios Finanzministerium angekündigt, den Staatsanteil mit einem weiteren Börsengang bis März 2001 von 56 auf 53 Prozent verringern zu wollen. Mit dem Erlös soll Japans riesige Staatsverschuldung abgebaut werden.

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