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09.01.2003

16:15 Uhr

Temperaturen auf minus 50 Grad

Russische Armee hilft Kälteopfern

Die russische Regierung hat am Donnerstag die Armee eingesetzt, um den Opfern der schwersten Kältewelle seit 20 Jahren zu helfen. Im äußersten Osten des Landes versorgten Soldaten abgelegene Dörfer und Gehöfte nach Medienberichten mit Treibstoff. Im Umland der zweitgrößten Stadt des Landes, Sankt Petersburg, errichteten Techniker der Armee nach Angaben der Behörden Heizanlangen und mobile Kraftwerke.

Reuters MOSKAU. In vielen Gebäuden ist bereits seit Tagen die Heizung ausgefallen. In einigen Teilen Russlands sanken die Temperaturen auf Minus 50 Grad Celsius und damit auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren. Das Katastrophenschutzministerium teilte mit, rund 25.000 Menschen hätten derzeit keine funktionierende Heizung. Viele Heizungsanlagen des Landes sind in einem baufälligen Zustand. Ganze Dörfer sind von den Versorgungssystemen abgeschnitten.

In Sankt Petersburg setzten die Hafenbehörden Eisbrecher ein, um 40 Schiffe zu befreien, die außerhalb des Hafens festgefroren waren. Allein in Moskau sind in diesem Winter bereits mehr als 200 Menschen erfroren. Für das kommende Wochenende haben Meteorologen einen weiteren Kälteeinbruch angekündigt.

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