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05.02.2001

12:45 Uhr

ap MOSKAU. Als Konsequenz aus den Versorgungsproblemen im bitterkalten sibirischen Winter hat der russische Energieminister Alexander Gawrin am Montag seinen Rücktritt eingereicht. Wie das Presseamt des Kremls mitteilte, nahm Präsident Wladimir Putin den Rücktritt an. Auch der Gouverneur der Region Primorski, Jewgeni Nasdratenko, habe Putin seinen Rücktritt angeboten, hieß es weiter.

Die Energiekrise bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad hat Tausende von Menschen in Sibirien in ungeheizten Wohnungen frieren lassen. In einigen Gebieten wurde der kälteste Winter seit 1949 verzeichnet. Nasdratenko hat den Kreml seit Jahren dafür verantwortlich gemacht, dass im Winter nicht ausreichend Brennstoffe zur Verfügung stehen.

Putin hat unterdessen Katastrophenminister Sergej Schoigu zwei Mal in den Osten entsandt, um die Krise zu entschärfen. So wurden Sonderlieferungen von Kohle angefordert und Reparaturteams für die maroden Heizanlagen aus dem Boden gestampft. Putin erklärte in der vergangenen Woche, sowohl Bundes- als auch Regionalbeamte seien für die diesjährige Krise verantwortlich.

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