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13.07.2000

18:03 Uhr

ef/rez FRANKFURT/M. T-Online hat bewiesen, dass man auch als Internetwert an der Börse Erfolg haben kann. Trotz der Krise der Netzaktien stieg der Kurs des Ablegers der Deutschen Telekom seit dem Börsengang im April um gut 16 %. Petra Nix, Analystin der Bank Vontobel, sieht die Aktie daher positiv. Mit 5,3 Mill. Abonnenten sei T-Online der größte deutschsprachige Internet-Service-Provider und die Nummer Eins in Europa.



Die gegenwärtige Börsenkapitalisierung von 45 Euro versetze das Unternehmen in die Lage, einen Konkurrenten wie die italienische Tiscali zu übernehmen, ohne dass die Telekom auf ihre Mehrheit verzichten müsse. Vor kurzem musste T-Online bei der Internationalisierung allerdings einen Rückschlag hinnehmen. Der Kauf des englischen Anbieters Freeserve platzte in letzter Minute.

Analystin Nix erwartet für 2000 einen Umsatz von 739 Mill. Euro, der in den beiden kommenden Jahren auf 1,322 Mrd. Euro bzw. 1,765 Mrd. Euro steigen soll. Der Verlust pro Aktie wird den Schätzungen zufolge von 0,54 Euro 1999 bis 2002 von 0,39 Euro über 0,24 Euro auf 0,15 Euro sinken. Andere Analysten halten die Aktie des europäischen Internet-Marktführers aber für ein teures Standardinvestment. Weil die Einnahmen aus dem Zugang zum Internet sinken würden, müsse sich T-Online etwas Neues, zum Beispiel einen Ausbau des E-Commerce, überlegen.

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