Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.07.2000

11:38 Uhr

sid SYDNEY. 230 edle Pferde fliegen in der "Business Class" zu den Olympischen Spielen nach Sydney. Die größte Pferde-Transportaktion aller Zeiten kostet pro vierbeinigen Olympiastarter etwa 65 000 DM. Insgesamt summieren sich die finanziellen Aufwendungen für die Spring- und Militaryspezialisten auf fast 20 Millionen Mark. Den Großteil der Summe trägt das Organisationskomitee Socog.

Damit die Rassehengste und-stuten Australien auch gesund und unbeschadet erreichen, müssen sie nicht Economy fliegen. "Business Class" bedeutet in diesem Fall größere Ställe im Inneren der umgestalteten Jumbos sowie mehr Betreuer und Tiermediziner auf der bis zu 30-stündigen Anreise. Insgesamt sind in der Woche ab dem 21. August fünf Flüge für die Pferde reserviert: Drei von Frankfurt, einer von London sowie einer aus den USA.

Vor und nach dem Flug müssen die Vierbeiner wegen der strengen Gesundheitsbestimmungen in Australien nach bisherigen Planungen je zwei Wochen Quarantäne über sich ergehen lassen. Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne waren die Reitwettbewerbe wegen der strengen Quarantänebestimmungen nach Stockholm ausgelagert worden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×