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Air Berlin

Die Fluggesellschaft Air Berlin war zum Zeitpunkt ihrer Insolvenz im Jahr 2017 die zweitgrößte Fluggesellschaft in Deutschland und die siebtgrößte in der Europäischen Union. Der Heimatflughafen von Air Berlin war Berlin-Tegel. Die Fluglinie unterhielt außerdem Drehkreuze in Düsseldorf, München und Zürich. Air Berlin war 1978 als Charter-Fluggesellschaft im Bundesstaat Oregon (Amerika) von Kim Lundgren gegründet worden. Offizieller Sitz war zunächst Miami, Florida. Nach der Wiedervereinigung übernahm Joachim Hunold im April 1994 82,5 Prozent der Geschäftsanteile. Air Berlin fokussierte sich ab dann darauf, Flugziele rund um das Mittelmeer anzufliegen. Im Jahr 2004 erwarb Air Berlin 24 Prozent der Anteile an der österreichischen Fluglinie Niki. Im Januar 2006 änderte Air Berlin die Unternehmensform in eine PLC & Co. KG um. Im gleichen Jahr ging Air Berlin am 11. Mai an die Börse. Ferner erwarb das Unternehmen im August des Jahres die deutsche Fluggesellschaft dba. Im Jahr 2007 folgte dann mit der Übernahme des Unternehmens LTU ein weiterer wichtiger Schritt. Nach der Übernahme der Tuifly-Städteverbindungen 2009 erhöhte Air Berlin seine Anteile an der österreichischen Fluggesellschaft Niki im Februar 2010. Am 01. September 2011 trat der Gründer und CEO Joachim Hunold zurück und übergab seinen Posten an Hartmut Mehdorn, welcher bis zum Januar 2013 CEO blieb. Im Dezember 2011 kündigte Air Berlin eine Kooperation mit Etihad Airways an. Etihad erhöhte obendrein seine Anteile an Air Berlin auf 29,2 Prozent und wurde damit der größte Anteilseigner. Am 15. August 2017 meldete Air Berlin Insolvenz an. Die Air Line stellte am 28. Oktober 2017 ihren Flugbetrieb ein.

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