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Europäische Union

Die Europäische Union (EU) ist ein Staatenverbund mit 28 Mitgliedsstaaten, 24 Amtssprachen und einer Einwohnerzahl von über 500 Millionen Menschen. Das politische System des Staatenverbunds enthält supranationale (überstaatliche) und intergouvernementale (zwischenstaatliche) Elemente.  Die EU wurde am 07. Februar 1992 durch den Vertrag von Maastricht gegründet, welcher am 1. November 1993 in Kraft trat. Vorgängerorganisation waren die sogenannte Montanunion oder auch  Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Die EKGS wurde 1951 von Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden gegründet. Die Montanunion war die erste supranationale Organisation. Durch die Römischen Verträge gründeten die gleichen Staaten 1957 die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Durch den Fusionsvertrag von 1965 (in Kraft getreten am 1. Juli 1967) wurden die EWG, EGKS und Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) zur Europäischen Gemeinschaft (EG) zusammengelegt. Durch den oben genannten Vertrag von Maastricht wurde 1992 die Europäische Union gegründet. Weitere Anpassungen folgten durch die Verträge von Amsterdam, Nizza und Lissabon. Die zentralen EU-Institutionen sind das Europäische Parlament (Sitz in Straßburg), der Europäische Rat (Sitz in Brüssel), der Rat der Europäischen Union (Sitz in Brüssel), die Europäische Kommission (Sitz in Brüssel), der Gerichtshof der Europäischen Union (Sitz in Luxemburg), der Europäische Rechnungshof (Sitz in Luxemburg) und die Europäische Zentralbank (Sitz in Frankfurt am Main). Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion bilden insgesamt 19 der 28 Mitgliedsstaaten. Im Jahr 2002 wurde der Euro als gemeinsame Währung eingeführt. Folgende Staaten sind Mitglieder der Europäischen Union: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Hans-Werner Sinn über Junckers EU-Pläne: Mit Volldampf ins Chaos

Hans-Werner Sinn über Junckers EU-Pläne

Premium Mit Volldampf ins Chaos

EU-Kommissionspräsident Juncker will noch mehr Länder in den Euro und in den Schengenraum holen. Damit würde er in Osteuropa das gleiche Chaos auslösen, wie wir es in Südeuropa erlebt haben. Ein Gastbeitrag.

von Hans-Werner Sinn

Regeln gegen Firmenübernahmen: Ringen um die Deutungshoheit

Regeln gegen Firmenübernahmen

Premium Ringen um die Deutungshoheit

Wirtschaftsministerin Zypries feiert neue EU-Regeln zum Schutz vor chinesischen Investoren, es soll kein zweites Kuka geben. Die Industrie hingegen beklagt Einmischung. Und die EU-Kommission widerspricht beiden.

von Dana Heide, Till Hoppe

Kommentar zu Firmenübernahmen: Schutz gegen unfaire Mittel

Kommentar zu Firmenübernahmen

Premium Schutz gegen unfaire Mittel

Prüfungen von Übernahmen sind ärgerlich, manchmal bleibt aber keine andere Wahl. Denn Investoren aus China spielen auch nicht immer nach den Regeln des Marktes, das hat der Fall Kuka gezeigt. Ein Kommentar.

von Dana Heide

Zum 75. Geburtstag von Wolfgang Schäuble: „Die Überwindung der europäischen Teilung ist unsere größte Errungenschaft“

Zum 75. Geburtstag von Wolfgang Schäuble

„Die Überwindung der europäischen Teilung ist unsere größte Errungenschaft“

Der deutsche Finanzminister feiert mit einem Festakt seinen Geburtstag. Auch die Kanzlerin Angela Merkel ergriff dabei das Wort. Schäuble selbst warnt in seiner Rede vor einer Ost-West-Spaltung Europas.

US-Konzerne: Milliardenverlust für die EU – So tricksen Facebook, Google & Apple bei den Steuern

US-Konzerne

Milliardenverlust für die EU – So tricksen Facebook, Google & Apple bei den Steuern

Schäuble will an die Steuermilliarden der großen US-Konzerne ran. Das hat er beim Finanzministertreffen deutlich gemacht. Er fordert eine Sondersteuer für die Internetfirmen. Doch nicht alle EU-Länder befürworten das.

EU-Justizkommissarin Věra Jourová: Auf Datenschutz-Mission bei Google und Facebook

EU-Justizkommissarin Věra Jourová

Auf Datenschutz-Mission bei Google und Facebook

Ende des Jahres endet das Datenschutzabkommen zwischen den USA und Europa. EU-Justizkommissarin Věra Jourová trifft sich mit Google und Facebook zum Erfahrungsaustausch. Davon hängt ab, ob das Abkommen verlängert wird.

von Till Hoppe

EU-Finanzminister: Google und Co sollen mehr Steuern zahlen

EU-Finanzminister

Google und Co sollen mehr Steuern zahlen

Mehrere EU-Länder befürworten Deutschlands Vorschlag, Konzerne wie Apple stärker zu besteuern. Die in Europa gemachten Umsätze sollen Grundlage für das neue Modell sein. Kleinere Mitgliedstaaten sind skeptisch.

Fluchtroute über Marokko nach Spanien: Grenz-Erfahrungen

Fluchtroute über Marokko nach Spanien

Premium Grenz-Erfahrungen

Die Fluchtroute über Marokko nach Spanien galt als dicht. Doch nun überwinden stetig mehr Menschen genau hier die Grenze zu Europa. Ein Ortsbesuch zeigt: Zäune und Stacheldraht lösen Europas drängendstes Problem nicht.

von Sandra Louven

EU-Finanzminister in Tallinn: Juncker in der Sackgasse

EU-Finanzminister in Tallinn

Juncker in der Sackgasse

Die Vorschläge des EU-Kommissionschefs zu Erweiterung und Reform der Euro-Zone stoßen bei den Finanzministern der Union auf Widerstand. Beim Treffen in Tallinn pochen die Minister auf ein „Weiter so“.

von Ruth Berschens

Eurogruppenchef Dijsselbloem: Euroraum-Erweiterung wird ein langer Prozess

Eurogruppenchef Dijsselbloem

Euroraum-Erweiterung wird ein langer Prozess

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem geht davon aus, dass es einige Zeit dauern wird, bis die Eurozone ausgeweitet wird. Einige Länder müssten noch mehrere wirtschaftliche Voraussetzungen erfüllen.

EU-Kommissionspräsident: Juncker weist Kritik an Euro-Vorstoß zurück

EU-Kommissionspräsident

Juncker weist Kritik an Euro-Vorstoß zurück

Für die Idee, den Euro in weiteren EU-Ländern einzuführen, wurde Jean-Claude Juncker kritisiert. Nun hat der EU-Kommissionspräsident sein Vorhaben verteidigt. Er wundere sich über manche Kritik aus Deutschland, sagt er.

Ukraine-Konflikt: EU verlängert Russland-Sanktionen

Ukraine-Konflikt

EU verlängert Russland-Sanktionen

Die EU-Sanktionen gegen Russland bleiben bestehen. Der Rat der Mitgliedsländer hat sie bis Mitte März 2018 verlängert. Die Sanktionen beinhalten Reiseverbote und das Einfrieren von Vermögen.

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