Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

Jean-Claude Juncker

Jean-Claude Juncker wurde am 9. Dezember 1954 in Redingen, Luxemburg geboren. Im Jahr 1974 schloss er sein Abitur am Lycée Michel-Rodange in Luxemburg ab. Danach begann Juncker ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Straßburg, welches er 1979 abschloss. Im selben Jahr heiratete er seine Frau Christiane Frising. Jean-Claude Juncker übte die Anwaltstätigkeit nie direkt aus und stieg direkt in die Politik ein. Er trat 1974 der Christlich-Sozialen Volkspartei (CSV) bei. 1982 wurde er zum Staatssekretär für Arbeit und soziale Sicherheit ernannt. 1984 wurde Jean-Claude Juncker bei den Kammerwahlen zum ersten Mal zum Abgeordneten gewählt. Danach ernannte ihn Premierminister Jacques Santer zum Arbeitsminister und zum delegierten Budgetminister. Nach den Kammerwahlen 1989 wurde Jean-Claude Juncker zum Minister für die Ressorts Arbeit und Finanzen sowie zum Gouverneur Luxemburgs bei der Weltbank ernannt. Juncker trug stark zur Gestaltung des Vertrags von Maastricht in dieser Zeit bei, unter anderem als Vorsitzender des Ecofin-Rates. Nach den Kammerwahlen 1994 übernahm Juncker zunächst wieder das Ministeramt für die Ressorts Arbeit und Finanzen. Im Januar 1995 berief die Europäischen Kommission den damaligen Premierminister Jacques Santer zum Präsidenten. Daraufhin ernannte der Großherzog von Luxemburg Jean-Claude Juncker zum Premierminister des Staates. Während seiner Amtszeit trug Juncker viel zur internationalen Politik bei und setzte sich für die Europäische Union (EU) ein. Im Jahr 2013 kündigte Jean-Claude Juncker Neuwahlen aufgrund einer Geheimdienstaffäre an. In dieser Kammerwahl war die CSV zwar wieder die stärkste Partei, aber die Sozialdemokraten gingen eine Koalition mit den Liberalen und den Grünen ein und ernannten Xavier Bettel zum Premierminister von Luxemburg. Im Juli 2014 wurde Jean-Claude Juncker nach längerer Diskussion zum Präsident der Europäischen Kommission gewählt.

Katalonien: Eine Region „am Rande des Abgrunds“

Katalonien

Eine Region „am Rande des Abgrunds“

In Spanien wächst die Sorge wegen des Konflikts mit den Separatisten in Katalonien. Die Fronten verhärten sich immer mehr. Dialog? Fehlanzeige. Der Countdown läuft – am 1. Oktober soll abgestimmt werden.

Merkel IV.: Was die Deutschen von der neuen Regierung erwarten

Merkel IV.

Premium Was die Deutschen von der neuen Regierung erwarten

Wenn Angela Merkel erneut die Wahl gewinnt, kann sie nicht weitermachen wie bisher. Eine Allensbach-Umfrage zeigt: Die Deutschen haben klare Erwartungen an die nächste Regierung. Wie geht die Kanzlerin damit um?

von Jens Münchrath, Christian Rickens, Thomas Sigmund, Christian Wermke

Außenpolitik im Wahlkampf: Die Macht des Ungefähren

Außenpolitik im Wahlkampf

Premium Die Macht des Ungefähren

Die deutsche Außenpolitik ist wichtiger denn je. Doch im Wahlkampf spielt sie allenfalls am Rande eine Rolle. Das liegt auch an Kanzlerin Merkel, die sich vor allem in der Europafrage nicht festlegt. Ein Kommentar.

von Jens Münchrath

Marktzugang in China: Der Streit um den Weichkäse

Marktzugang in China

Der Streit um den Weichkäse

Europäische Firmen haben weiterhin einen erschwerten Zugang zum chinesischen Markt, klagt die Europäische Handelskammer in Peking. Zudem ist auch noch ein Streit um die Hygiene von Weichkäse entbrannt.

von Sha Hua

Hans-Werner Sinn über Junckers EU-Pläne: Mit Volldampf ins Chaos

Hans-Werner Sinn über Junckers EU-Pläne

Premium Mit Volldampf ins Chaos

EU-Kommissionspräsident Juncker will noch mehr Länder in den Euro und in den Schengenraum holen. Damit würde er in Osteuropa das gleiche Chaos auslösen, wie wir es in Südeuropa erlebt haben. Ein Gastbeitrag.

von Hans-Werner Sinn

Marktzugang in China: EU-Firmen warnen vor neuen Hürden

Marktzugang in China

EU-Firmen warnen vor neuen Hürden

Chinas Präsident Xi Jinping präsentiert sich als Vorreiter für Freihandel und offene Märkte. EU-Firmen zeichnen aber ein anderes Bild: Türen drohen sich für sie zu schließen. Vor allem die Lebensmittelindustrie bangt.

Regeln gegen Firmenübernahmen: Ringen um die Deutungshoheit

Regeln gegen Firmenübernahmen

Premium Ringen um die Deutungshoheit

Wirtschaftsministerin Zypries feiert neue EU-Regeln zum Schutz vor chinesischen Investoren, es soll kein zweites Kuka geben. Die Industrie hingegen beklagt Einmischung. Und die EU-Kommission widerspricht beiden.

von Dana Heide, Till Hoppe

Postengeschacher nach der Wahl: Was wird aus Schäuble?

Postengeschacher nach der Wahl

Premium Was wird aus Schäuble?

Wolfgang Schäuble ist die Stütze in Merkels Kabinett. Doch kann er sein Ressort nach der Wahl verteidigen? Das wird auch beim Festakt zu seinem 75. Geburtstag diskutiert. Der Finanzminister selbst wird immer...

von Martin Greive, Jan Hildebrand, Thomas Sigmund

Bundesfinanzminister feiert 75. Geburtstag: „Wolfgang Schäuble ist ein Herzens-Europäer“

Bundesfinanzminister feiert 75. Geburtstag

„Wolfgang Schäuble ist ein Herzens-Europäer“

Deutsche und europäische Politiker feiern den Bundesfinanzminister anlässlich seines 75. Geburtstags. Bundeskanzlerin Merkel würdigte Schäuble in ihrer Ansprache als großen Europäer – der Minister war sichtlich bewegt.

von Martin Greive

Musterdepots: Euro setzt Aktienkurse unter Druck

Musterdepots

Euro setzt Aktienkurse unter Druck

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Handelsblatt-Stratege Ulf Sommer beleuchtet die Folgen des starken Euros.

Besteuerung von Internetkonzernen: Kampf um Facebooks Steuermilliarden

Besteuerung von Internetkonzernen

Premium Kampf um Facebooks Steuermilliarden

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will Internetkonzerne wie Google oder Facebook zur Kasse bitten. Doch sein Vorhaben stößt nicht bei allen Partnern in der Europäischen Union auf Gegenliebe.

von Ruth Berschens, Donata Riedel

EU-Finanzminister in Tallinn: Juncker in der Sackgasse

EU-Finanzminister in Tallinn

Juncker in der Sackgasse

Die Vorschläge des EU-Kommissionschefs zu Erweiterung und Reform der Euro-Zone stoßen bei den Finanzministern der Union auf Widerstand. Beim Treffen in Tallinn pochen die Minister auf ein „Weiter so“.

von Ruth Berschens

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×