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Nordkorea

Die „Demokratische Volksrepublik Nordkorea“ ist ein Staat mit einem Einparteiensystem in Ostasien. Das Land wird diktatorisch geführt. Das Staatsoberhaupt wird familiär bestimmt. Offiziell gilt der 1994 verstorbene Diktator Kim Il-sung als ewiger Präsident des Landes. Er war der Vater von Kim Jong-il, der im als Staatsoberhaupt folgte. Nach dem Tod von Kim Jong-il 2011 wurde sein dritter Sohn Kim Jong-un zum Staatschef. Nordkorea grenzt im Norden an China und im Süden an Südkorea. Die Hauptstadt ist Pjöngjang. Die Amtssprache ist Koreanisch. Die nordkoreanische Währung ist der Won. Nord- und Südkorea wurden 1943 von der Sowjetunion und den USA in zwei Besatzungszonen unterteilt. Seit 1948 sind es getrennt geführte, eigenständige Staaten. Touristen dürfen Nordkorea ausschließlich in Begleitung von zwei Reiseleitern besuchen. Die staatliche Tourismusorganisation in Nordkorea Ryohaengsa organisiert die Reisen. Kontakte von Reisenden zu Einheimischen werden unterbunden. Wirtschaftliche Daten hält Nordkorea gegenüber dem Ausland geheim. Etwa ein Sechstel des Staatshaushaltes wird in das Militär investiert. In der Armee sind über eine Million Soldaten beschäftigt. Nordkorea verfügt nach eigenen Angaben über mehrere Atombomben. Zwei Atomwaffen wurden bereits in den Jahren 2006 und 2013 getestet. Nordkoreaner werden von internationalen Informationen abgeschottet. Alle in Nordkorea zugänglichen Medien werden staatlich kontrolliert. Versammlungen müssen genehmigt werden. Die Einwohner dürfen Nordkorea nicht verlassen. Der Aufenthaltsort im Land wird von Behörden vorgeschrieben. Kontakte zu Touristen sind untersagt. Nordkorea ist weltweit eines der Länder mit den am wenigsten geachteten Menschenrechten. Die Todesstrafe wird in der Öffentlichkeit vollzogen. Im Land gibt es Konzentrations- und Umerziehungslager für Menschen mit abweichenden politischen oder religiösen Vorstellungen. Christen werden etwa in Umerziehungslagern interniert. Es sind Arbeitslager in denen Menschen hungern und gefoltert oder sogar hingerichtet werden. Außerdem werden chemikalische Versuche an Menschen durchgeführt. Lesen Sie hier aktuelle News zu Nordkorea.

Nordkorea-Gipfel: Trump hält Treffen mit Kim Jong Un doch wieder für möglich

Nordkorea-Gipfel

Trump hält Treffen mit Kim Jong Un doch wieder für möglich

Für die Absage des Koreagipfels gab es viel Kritik für den US-Präsidenten. Nachdem China Kompromissbereitschaft fordert, reagiert Trump prompt.

Nach Absage des Gipfeltreffens: Nordkorea – „Trump hat uns überrascht, aber wir sind gesprächsbereit“

Nach Absage des Gipfeltreffens

Nordkorea – „Trump hat uns überrascht, aber wir sind gesprächsbereit“

US-Präsident Trumps Absage des Gipfeltreffens mit Kim Jong Un habe man zur Kenntnis genommen, so der nordkoreanische Vize-Außenminister Kim Kye Gwan.

Presseschau: So bewerten die internationalen Medien Trumps Absage an Kim Jong Un

Presseschau

So bewerten die internationalen Medien Trumps Absage an Kim Jong Un

US-Präsident Donald Trump hat das für den 12. Juni geplante Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un abgesagt. Hier einige ausgewählte Kommentare.

Analyse: Nordkoreas Gesprächsangebot gibt der Diplomatie noch eine Chance

Analyse

Nordkoreas Gesprächsangebot gibt der Diplomatie noch eine Chance

US-Präsident Trump hat mit der Absage des US-Nordkorea-Gipfels Freund und Feind überrascht. Doch Diplomaten haben noch die Chance, die Scherben zu kitten.

von Martin Kölling

Nordkorea: Pjöngjang trotz Trumps Absage weiter zu Gipfel bereit

Nordkorea

Pjöngjang trotz Trumps Absage weiter zu Gipfel bereit

Nordkorea hat auf die Absage der USA mit Bedauern reagiert. Pjöngjang sei weiter gesprächsbereit. Erst einen Tag zuvor hatte das Land den US-Vize scharf kritisiert.

Sprengung des Atomtestzentrums: Nordkoreas Signale der Verhandlungsbereitschaft kamen zu spät

Sprengung des Atomtestzentrums

Nordkoreas Signale der Verhandlungsbereitschaft kamen zu spät

Mit der Sprengung seines Atomtestzentrums wollte Nordkorea Verhandlungsbereitschaft signalisieren. Doch US-Präsident Trump sagt den Gipfel mit Kim ab.

von Martin Kölling

Kommentar: Trumps Erpressungspolitik gegen Nordkorea ist gescheitert

Kommentar

Trumps Erpressungspolitik gegen Nordkorea ist gescheitert

US-Präsident Trump hat das Treffen mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un abgesagt. Jetzt steht er vor den Trümmern seiner Außenpolitik.

von Mathias Brüggmann

Vize-Außenministerin Choe Son Hui: Nordkorea bezeichnet Pence-Aussagen als „dämlich“ und „ignorant“

Vize-Außenministerin Choe Son Hui

Nordkorea bezeichnet Pence-Aussagen als „dämlich“ und „ignorant“

Mike Pence sorgt für Unmut in Pjöngjang, weil er mit Blick auf Nordkorea das Libyen-Modell erwähnt. Für den Trump-Kim-Gipfel ist das keine gute Entwicklung.

Vor geplantem Kim-Trump-Treffen: UN heben Sanktionen für nordkoreanische Delegation auf

Vor geplantem Kim-Trump-Treffen

UN heben Sanktionen für nordkoreanische Delegation auf

Die UN befreit eine Delegation aus Pjöngjang zeitweise von Sanktionen. Damit ebnet die Institution den Weg für das geplante Treffen zwischen Trump und Kim Jong Un.

Gipfeltreffen: USA machen Nordkorea keine Zugeständnisse

Gipfeltreffen

USA machen Nordkorea keine Zugeständnisse

Donald Trump hatte angedeutet, sich bei den Forderungen an Nordkorea vor dem Gipfeltreffen flexibler zu zeigen. Außenminister Pompeo rudert zurück.

Korea-Konflikt: Nordkorea lässt südkoreanische Reporter doch zum Atomtestgelände zu

Korea-Konflikt

Nordkorea lässt südkoreanische Reporter doch zum Atomtestgelände zu

Nordkoreas Führer Kim Jong Un hat eingelenkt und lässt nun auch südkoreanische Journalisten zu. Neue Spannungen zeichnen sich trotzdem ab.

Politik der Annäherung: Ausländische Reporter zur Atomtestgelände-Sprengung in Nordkorea angekommen

Politik der Annäherung

Ausländische Reporter zur Atomtestgelände-Sprengung in Nordkorea angekommen

Nordkorea will sein Atomtestgelände vor den Augen ausländischer Reporter zerstören – Südkoreaner dürfen allerdings nicht dabei sein.

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