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Recep Tayyip Erdogan

Recep Tayyip Erdogan ist ein türkischer Politiker. Im August 2014 wurde er zum Präsidenten der Türkei vereidigt. Zuvor war Erdogan über zehn Jahre Ministerpräsident der Türkei. Außerdem war er Vorsitzender der konservativen Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP). Erdogan steht international in der Kritik. Er zensiert das türkische Internet, schränkt die Meinungsfreiheit ein und setzt nationale Medien unter Druck. Erdogan hat zwar 2004 die Todesstrafe abgeschafft, wirbt aber seit 2012 für eine Neueinführung. Er verurteilt Abtreibungen öffentlich und spricht sich gegen Kaiserschnitte aus. Religion spielt für Erdogans Politik eine hervorgehobene Rolle. Der Präsident erklärte öffentlich, dass der Islam für Frauen die Rolle der Mutter vorgesehen habe und lehnt schwere körperliche Arbeit für Frauen ab. Im Juli 2016 versuchte ein Teil des türkischen Militärs, die Regierung zu stürzen. Erdogan forderte die Bevölkerung zum Wiederstand auf, woraufhin der versuchte Militärputsch scheiterte. Recep Tayyip Erdogan wurde am 26. Februar 1954 in Beyoglu in der Provinz Istanbul geboren. Er studierte Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften an der Marmara-Universität in Istanbul. Seine politische Karriere startete er in der Jugendorganisation der Nationalen Ordnungspartei (MNP). 1984 wurde Erdogan in den Vorstand der Nachfolgepartei Wohlfahrtspartei (RP) gewählt. Von 1994 bis 1998 war er Oberbürgermeister der Stadt Istanbul. Wegen Missbrauchs der Grundrechte und -freiheiten wurde Erdogan 1998 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Im Juli 1999 wurde er aus der Haft entlassen. Recep Tayyip Erdogan gründete 2001 mit ehemaligen Parteifreunden die Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP). Dessen Parteichef blieb er bis 2012. Bei der Parlamentswahl 2002 gewann die AKP und Erdogan wurde Ministerpräsident der Türkei. Bei den Parlamentswahlen 2007 und 2011 wurde er wiedergewählt und beendete sein Amt als Ministerpräsident 2014. Bei den Präsidentschaftswahlen im August gleichen Jahres wurde er zum Präsidenten der Türkei gewählt und residiert als erster seiner Amtsvorgänger im neuerbauten Palast Cumhurbaşkanlığı Sarayı.

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Vor 25 Jahren wurde in Solingen auf fünf Frauen ein Brandanschlag verübt. Zur Gedenkfeier soll nun Außenminister Cavusoglu eine Rede halten.

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Merkels und Macrons Strategien im Umgang mit Trump könnten unterschiedlicher nicht sein. Bleibt zu hoffen, dass sie das gleiche Ziel verfolgen.

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