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Türkei

Die Türkei wurde 1923 von Mustafa Kemal Atatürk gegründet und ist heute eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Die Hauptstadt der Republik ist Ankara und die Regierungsform eine parlamentarische Demokratie. Amtssprache ist Türkisch, die von über 80 Prozent der Bevölkerung und von weiteren 10-15 Prozent als Zweitsprache gesprochen wird. Die Republik geht ursprünglich aus dem osmanischen Reich hervor, das ab 1299 bestand. Im 19. Jahrhundert ging die Macht des Reiches stetig zurück, bis es schließlich durch die Niederlage im ersten Weltkrieg komplett zerfiel. Ab 1919 organisierte Atatürk den politischen und militärischen Widerstand gegen die Pläne eines armenischen Staates im Osten der heutigen Türkei. Nach seinem Sieg rief er 1923 dann die Republik aus. Seit seiner Gründung praktiziert der Staat den Laizismus, also die strikte Trennung von Staat und Religion. Außerdem folgt die Türkei dem Kemalismus, der nach dem Gründer Atatürk benannten Ideologie der sechs Pfeile. Die Bevölkerung ist zu 99 Prozent islamischen Glaubens. Das Land liegt zu drei Prozent in Europa und zu 97 Prozent in Kleinasien und hat mit Istanbul die einzige Stadt der Welt, die auf zwei Kontinenten gleichzeitig liegt. Seit 2005 ist die Türkei außerdem Beitrittskandidat für die Europäische Union.

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Türkei-Krise: Vize-Premier Simsek bestreitet Ermittlungen gegen deutsche Firmen

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Die politische Krise mit der Türkei scheint sich weiter zuzuspitzen. Für Verteidigungsministerin von der Leyen verläuft die militärische Zusammenarbeit jedoch weiterhin reibungslos. Soldaten würden nicht beeinträchtigt.

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Private Nachrichtensender haben in den vergangenen Wochen regelmäßig Türkei-Werbespots gesendet. Die Unternehmen teilen jetzt mit, die Spots nicht mehr zu zeigen. Sie seien „zu Recht auf Unverständnis“ gestoßen.

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Die Krise mit der Türkei spitzt sich zu: Laut einem Medienbericht stoppt die Bundesregierung Rüstungsprojekte mit der Regierung in Ankara. Wolfgang Schäuble zieht unterdessen einen Vergleich mit der DDR.

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