Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

Volkswagen

Die Volkswagen Aktiengesellschaft ist ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz in Wolfsburg. Der Konzern ist der größte europäische sowie im Wechsel mit Toyota der größte bzw. zweitgrößte Automobilhersteller der Welt. Volkswagen beschäftigt weltweit mehr als 590.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen betreibt in mehr als 30 Ländern über 100 Fertigungsstätten. Vertrieben werden die Fahrzeuge in über 150 Ländern. Das Unternehmen teilt sich in die Bereiche Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, Lkw und Busse (Volkswagen Nutzfahrzeuge, MAN und Scania) sowie Power Engineering (zum Beispiel Großdieselmotoren oder Turbomaschinen) auf. Zu den Pkw-Marken der Volkswagen AG gehören Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Seat, Skoda und Volkswagen Pkw. Das Tochterunternehmen Volkswagen Financial Services AG bietet außerdem Finanzdienstleistungen, wie Kundenfinanzierung und Leasing an. Weitere Tochterunternehmen und Beteiligungen sind zum Beispiel Volkswagen Marine und die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH. Gegründet wurde Volkswagen am 28. Mai 1937 in Berlin als „Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH“. Adolf Hitler beauftragte damals die Deutsche Arbeitsfront mit der Errichtung der größten Automobilproduktion in Europa. Der Standort des ersten Volkswagenwerks war in Fallersleben (heute ein Stadtteil von Wolfsburg). Hauptgeschäftsführer war Ferdinand Porsche, dessen Familie stets stark in seine Arbeit eingebunden war. Ferdinand Porsche gründete die Automarke Porsche und übertrug sie an seinen Sohn Ferry. Ferdinand Porsches Enkel Ferdinand Piëch übernahm von 1993 bis 2002 den Vorstandsvorsitz von Volkswagen. 2002 wurde Piëch Aufsichtsratsvorsitzender des Konzerns. Der von Ferdinand Porsche entwickelte „KdF-Wagen“ (KdF = Kraft durch Freude) wurde aufgrund des Zweiten Weltkriegs nie produziert. Während des Krieges stellte Volkswagen Rüstungsgüter her. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs benannte die Militärregierung der britischen Besatzungszone das Werk in Wolfsburg Motor Works um. 1945 produzierte Volkswagen den ersten VW Käfer. Im September 1949 übertrugen die Briten das Unternehmen an das Land Niedersachsen. Die Eigentumsrechte sollten gemeinsam mit der Bundesrepublik Deutschland ausgeübt werden. Im gleichen Jahr wurde das Unternehmen in Volkswagenwerk GmbH umbenannt. Große Erfolge feierte Volkswagen in dieser Zeit national sowie international mit dem VW Käfer. Im März 1960 wurde Volkswagen privatisiert. Es erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft sowie die Ausgabe von 60 Prozent des Stammkapitals in Form von sogenannten Volksaktien. Die restlichen 40 Prozent blieben beim Land Niedersachsen sowie beim Bund zu je 20 Prozent. Im Jahr 1965 erwarb Volkswagen die Daimler-Benz-Tochter Auto Union GmbH (unter anderem mit der Marke Audi). Durch die Verwendung von Komponenten der neuen Tochter brachte Volkswagen in den kommenden Jahren zum Beispiel den VW Golf, VW Scirocco (beide 1974) und den VW Polo (1975) auf den Markt. Im Jahr 1978 schuf Volkswagen unter dem Namen V.A.G. eine neue Vertriebsorganisation für die Marken Audi und Volkswagen. Mitte der Achtziger Jahre ließ Volkswagen ihr erstes Auto in China produzieren, den VW Santana. 1985 erfolgte außerdem die Umfirmierung von Volkswagenwerk AG in Volkswagen AG. In den folgenden Jahren übernahm Volkswagen Seat (1986) und Skoda (1991). 1986 verkaufte die Bundesregierung ihre restlichen Anteile an dem Konzern. Im Jahr 1992 wurde die Vertriebsorganisation V.A.G. wieder auf die zwei Marken Audi und VW aufgeteilt. Ende der Neunziger Jahre erfolgte der Erwerb von Bentley, Lamborghini und Bugatti (Design- und Namensrechte). 1999 stieg Volkswagen außerdem mit einer Unternehmensbeteiligung bei Scania ein. Im Herbst 2005 erwarb Porsche 20 Prozent der Anteile an der Volkswagen AG. Der Anteil erhöhte sich bis auf 2007 auf 30 Prozent, sodass Porsche gesetzlich verpflichtet war den anderen Aktionären ein Übernahmeangebot zu unterbreiten. Da Porsche damals keine industrielle Führerschaft an VW erlangen wollte, legten sie das Übernahmeangebot unter dem damaligen Aktienkurs fest. Nach einem gescheiterten Übernahmeversuch von Porsche im Jahr 2009, übernahm Volkswagen Porsche im Jahr 2012. Ein Jahr zuvor erwarb Volkswagen außerdem die Mehrheit an MAN. Im Jahr 2014 erhöhte der Konzern seinen Anteil an Scania auf über 90 Prozent.

Zoff mit dem Betriebsrat: Arbeitnehmer fürchten um ihre Macht im VW-Konzern

Zoff mit dem Betriebsrat

Premium Arbeitnehmer fürchten um ihre Macht im VW-Konzern

Jahrzehntelang galten die Arbeitnehmervertreter bei Volkswagen als unangreifbar. Nun lässt der Wolfsburger Konzern die Finanzen des Betriebsrats streng prüfen – und provoziert damit indirekt einen Eklat.

von Stefan Menzel, Martin Murphy

VW-Abgasskandal: Dresdner Landgericht für Musterverfahren

VW-Abgasskandal

Dresdner Landgericht für Musterverfahren

Um Kosten und Aufwand zu sparen, spricht sich das Dresdner Landgericht im VW-Abgasskandal für Musterverfahren aus. Kläger und Beklagte sollten bis zur höchstrichterlichen Klärung warten.

Wachstumsplan: So will Volkswagen an der Weltspitze bleiben

Wachstumsplan

So will Volkswagen an der Weltspitze bleiben

Bis 2020 will der VW-Konzern sein Wachstum deutlich steigern. Umsatz und operativer Gewinn sollen dann 25 Prozent über dem Niveau von 2016 liegen. Dazu sollen vor allem neue SUV und Elektroautos beitragen.

Milliarden für die Entwicklung: VW demonstriert seine Elektromacht

Milliarden für die Entwicklung

VW demonstriert seine Elektromacht

Der Aufsichtsrat von Wolfsburg gibt grünes Licht für den Aufbruch ins Elektrozeitalter. Bis zum Jahr 2022 investiert der Konzern 70 Milliarden Euro in die Forschung – zehn Mal mehr als Tesla derzeit pro Jahr umsetzt.

von Stefan Menzel

Zukunftsinitiative: VW investiert 35 Milliarden Euro in Elektroautos

Zukunftsinitiative

VW investiert 35 Milliarden Euro in Elektroautos

Der „Zukunftspakt“ ist nach VW-Betriebsratschef Osterloh „eine Erfolgsgeschichte“. Gesetzte Effizienzziele werden wohl teils weit vor Frist erfüllt. Darum will der Konzern nun massiv in die Zukunft investieren.

Volkswagen: Aufsichtsrat berät über Milliarden-Budget

Volkswagen

Aufsichtsrat berät über Milliarden-Budget

Der Aufsichtsrat in Wolfsburg entscheidet heute über ein milliardenschweres Investitionsbudget. Mit diesem mächtigen Paket will der VW-Konzern die neuen Herausforderer auf die Plätze verweisen.

Automarkt in Fernost: VW investiert Milliarden: 40 neue E-Modelle für China

Automarkt in Fernost

VW investiert Milliarden: 40 neue E-Modelle für China

In den nächsten Jahren will der Autobauer zehn Milliarden Euro in die Entwicklung der „New Energy Vehicles“ stecken. Bis 2020 will VW 15 Modelle auf den chinesischen Markt bringen. China verlangt ab 2019 eine...

Volkswagen in China: VW nimmt Milliarden für E-Autos in die Hand

Volkswagen in China

VW nimmt Milliarden für E-Autos in die Hand

Der Verkauf von E-Autos in China boomt. Mit 40 neuen E-Modellen will VW auf dem Zukunftsmarkt kräftig aufholen und investiert dafür zehn Milliarden Euro. Das traditionelle Geschäft wächst derweil langsamer als gewohnt.

Razzia in Wolfsburg: Gehaltsaffäre bei VW weitet sich aus

Razzia in Wolfsburg

Premium Gehaltsaffäre bei VW weitet sich aus

Hat VW seinen Betriebsräten zu viel Lohn gezahlt? Erneut hat die Staatsanwaltschaft Büros in Wolfsburg durchsucht. Der Vorwurf: Steuerbetrug. Im Zentrum der Affäre steht Finanzvorstand Frank Witter.

von Jan Keuchel, Stefan Menzel, Martin Murphy

Streit um Osterloh-Vergütung: Zweites Verfahren wegen VW-Betriebsratsgehältern

Streit um Osterloh-Vergütung

Zweites Verfahren wegen VW-Betriebsratsgehältern

Hat VW seinen Betriebsräten zu viel Gehalt und daher zu wenig Steuern gezahlt? Diesen Vorwürfen geht die Staatsanwaltschaft nach. Nach Handelsblatt-Informationen steht VW-Finanzchef Frank Witter im Fokus.

von Jan Keuchel, Stefan Menzel, Martin Murphy

Razzia bei Volkswagen: Hat Osterloh wirklich zu viel kassiert?

Razzia bei Volkswagen

Hat Osterloh wirklich zu viel kassiert?

Der Volkswagenkonzern kommt nicht zur Ruhe. Erneut wurden Büros von Vorstandschefs durchsucht, doch diesmal ist der Abgasskandal nicht der Grund. Im Fokus der Razzia bei Volkswagen stehen angeblich zu hohe Gehälter des...

Vergütung des Betriebsratschefs: Razzia bei VW – Vorstandsbüros durchsucht

Vergütung des Betriebsratschefs

Razzia bei VW – Vorstandsbüros durchsucht

Neuer Ärger bei Volkswagen: Ermittler haben die Büros von Finanz- und Personalvorstand durchsucht. Dabei geht es nicht um den Dieselskandal, sondern um Zahlungen an den Betriebsratschef Osterloh.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×