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30.01.2004

08:50 Uhr

Thomas Schaaf im Gespräch

„Alle wollen, dass Werder strauchelt“

Bremens Trainer Thomas Schaaf über den Meistertitel, die bisherige Rückrundenschwäche und die finanzkräftige Konkurrenz.

Werder-Trainer Thomas Schaaf. Foto: dpa

Werder-Trainer Thomas Schaaf. Foto: dpa

Handelsblatt: Herr Schaaf, wie hört sich das an: Meistertrainer Thomas Schaaf?

Thomas Schaaf : Vergessen Sie nicht, dass noch 17 Spiele vor uns liegen. Aber wenn es so kommt, hätte ich nichts dagegen.

Klingt es nicht etwas seltsam?

Man kann sich daran gewöhnen. Für mich ist so ein Ausdruck ohnehin nicht wichtig. Wichtiger ist, was dahinter steckt: die Anerkennung für eine Leistung, die wir dann über eine ganze Saison erbracht haben und mit der niemand gerechnet hat.

Wieso wird Werder Meister?

Weil wir eine sehr gute Mannschaft haben und in der Hinrunde sehr guten, engagierten Fußball gespielt haben. Bei uns ist eine Mannschaft entstanden, die ineinander spielt, sich gegenseitig unterstützt. Sie kann sich an dem begeistern, was sie tagtäglich tut. Diese Einstellung hat uns ganz weit nach vorne gebracht.

Aber Werder hat auch in den letzten beiden Jahren eine sehr gute Hinrunde gespielt und ist dann nach der Winterpause abgestürzt.

Ja, und jetzt warten alle darauf, dass wir wieder Probleme bekommen.

Wieso glauben Sie das?

Weil es die bessere Schlagzeile bringt. Wenn wir weiter unseren Weg gehen - schön. Die bessere Schlagzeile ist: Werder strauchelt. Aber wir haben aus dem vergangenen Jahr gelernt. Wir hatten Probleme mit Verletzten und haben uns durch einige Sperren selbst geschädigt. Diesmal sind wir viel besser durch die Vorbereitung gekommen.

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