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15.01.2003

14:35 Uhr

Tragischer Todesfall im Sommer 2000

Nach Tod von Volkan: Kampfhundebesitzer abgeschoben

Der nach dem Tod des kleinen Volkan in Hamburg verurteilte Kampfhundebesitzer Imbrahim K. ist am Mittwoch in die Türkei abgeschoben worden.

HB/dpa HAMBURG. Der 28-Jährige war im Jahr 2001 wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden. In Absprache mit der Justiz wurde der Türke nun nach Mitteilung der Hamburger Innenbehörde vorzeitig aus der Haft heraus in Begleitung von zwei Beamten des Bundesgrenzschutzes (BGS) abgeschoben. Falls K. noch einmal nach Deutschland zurückkehren sollte, muss er erneut ins Gefängnis und seine Reststrafe absitzen.

Der unangeleinte Kampfhund des Mannes war im Sommer 2000 über den sechsjährigen Schüler Volkan hergefallen und hatte diesen getötet. K. und auch seine später mitangeklagte damalige Freundin versuchten, die Tiere zu bändigen, hatten aber keinen Erfolg damit. Polizisten erschossen schließlich die Hunde.

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