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16.03.2004

14:42 Uhr

Trainer Götz steht nicht zur Debatte

1860 mit Kontakten zu Rüssmann

Nach zwölf ereignisreichen Jahren ist die Ära Karl-Heinz Wildmoser beim TSV 1860 München mit Radau zu Ende gegangen.

HB MÜNCHEN. Und ein bis dahin völlig unbekannter Überraschungs-Kandidat soll den Krisen geschüttelten Fußball-Bundesligisten nach dem von großen Emotionen geleiteten Machtwechsel nun ruhigeren Zeiten entgegenführen. Mit der Bestellung des Wurstfabrikanten Karl Auer sorgte der Aufsichtsrat der Sechziger am Montagabend für eine verblüffende Wende im siebentägigen "Löwen"- Drama, das durch den Bestechungsskandal um das neue Stadion ausgelöst worden war. Auch der neue Chef war höchst erstaunt. "Als mein Name fiel, bin ich richtig zusammengezuckt", sagte Auer.

Grölende 1860-Fans bereiteten Wildmoser am späten Abend einen unwürdigen Abgang, aber der 64-Jährige selbst hatte zuvor einen völlig reibungslosen Rückzug angetreten. "Ich habe viel erreicht mit den Löwen und für die Löwen. Ich denke, dass es jetzt für den Verein besser ist, wenn Ruhe ist. Für mich und meine Familie auch", sagte Wildmoser. Gleich zu Beginn der Aufsichtsrats-Sondersitzung hatte Wildmoser, der durch die Vorwürfe in der Schmiergeld-Affäre um den Stadionbau belastet wurde, seinen freiwilligen Rücktritt verkündet und eine Kampfabstimmung verhindert.

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