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24.01.2001

15:49 Uhr

dpa-afx MÜNCHEN. Die Analysten von Independent Research raten bei der Siemens-Aktie weiter zum "Übergewichten". Nachdem der Bau der Magnetschwebebahn Transrapid nun "unter Dach und Fach" sei, dürften sich die Erwartungen für die zukünftigen Umsatz- und Ertragsentwicklung der beteiligten Unternehmen verbessert haben, heißt es in einer am Mittwoch vorgelegten Kurzstudie.

Die Analysten weisen allerdings darauf hin, dass der Transrapid-Vertrag eher "psychologisch" nachwirken dürfte. Positive Ertragsaussichten seien erst bei Folgeaufträgen zu erwarten. So könne der Vertragsabschluss in China zu einer positiven Entscheidung über den Bau einer der beiden in Deutschland geplanten Strecken führen. Auch zeichneten sich weitere Projekte in den USA und den Niederlanden ab.

Außerdem sei ein Rahmenvertrag mit der russischen Regierung über die Modernisierung der Eisenbahn unterzeichnet worden. Zwar hätten die Beteiligten Stillschweigen vereinbart, aber das Volumen möglicher Aufträge könne mehrere Mill. Euro betragen. Independent Research erwartet für das Geschäftsjahr 2000/2001 einen Gewinn je Aktie von 6,86 Euro. Im Berichtszeitraum 2001/2002 rechnen die Analysten mit 7,67 Euro.

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