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21.01.2003

10:05 Uhr

Triebwerksbauer in „schwierige Marktlage“

Rolls-Royce schließt weiteren Stellenabbau nicht aus

Der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce schließt einen weitergehenden Stellenabbau in Deutschland nicht aus. Ein stärkerer Belegschaftsrückgang an den beiden Standorten Dahlewitz bei Berlin und Oberursel bei Frankfurt/Main hänge von der Marktentwicklung ab, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Dahlewitz.

HB/dpa BERLIN. Rolls-Royce hatte angekündigt, wegen zu geringer Auslastung als Folge der Luftfahrtkrise in Deutschland 200 der 2000 Arbeitsplätze zu streichen. Etwa 160 davon entfallen auf Dahlewitz. Erstmals seit 1992 kommt es dabei zu betriebsbedingten Kündigungen.

Die deutsche Rolls-Royce-Tochter hatte zuvor eine Anpassung ihrer Kapazitäten an die "schwierige Marktlage" beschlossen. Die Auslastung sei um 30 bis 40 Prozent zurückgegangen. Im vergangenen Jahr sei die Beschäftigtenzahl bereits durch Einstellungsstopp und Fluktuation um zehn Prozent auf jeweils 1000 Mitarbeiter an beiden Standorten zurückgegangen.

Rolls Deutschland-Royce ist nach eigenen Angaben einer von weltweit fünf voll systemfähigen Triebwerksherstellern. Weltweit beschäftigt Rolls-Royce rund 38 000 Mitarbeiter, davon 23 500 in Großbritannien, 5000 im restlichen Europa und 8000 in Nordamerika.

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